USB-Stick ohne Treiber installieren:
Zuerst laden Sie sich ein USB-Treiber herunter. Ein optimaler
Treiber wäre z.B. http://www.samsung.com/Products/Semiconductor/Flash/technicalinfo/Win98_01b.zip
Dieser Treiber funktioniert in der Regel mit (fast) allen Sticks.
Nun gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Nach dem Runterladen und Entpacken, öffnen Sie den
Registry-Editor (Startmenü/Ausführen/regedit/Enter) und
gehen in den Schlüssel 'HKEY_LOCAL_MACHINE\Enum\USB' und
notieren sich die dort vorhandenen Einträge.
2. Stecken Sie jetzt den USB-Stick ein. Den folgenden
Hardware-Assitenten lassen Sie unverändert stehen.
3. Im Registry-Editor wählen Sie jetzt
'Ansicht/Aktualisieren'. Daraufhin wird ein neuer Eintrag nach dem
Muster 'VID_xxxx&PID_xxxx' im geöffneten Schlüssel
erzeugt (Vendor-ID&Produkt-ID). Dies sind die beiden
Identifikationsnummern Ihres Sticks. Notieren Sie sich diesen
Eintrag exakt! Danach verlassen Sie den Registry-Editor.
4. Öffnen Sie nun die Datei 'GENUSBMS.INF' im Ordner der
entpackten Dateien mit einem Editor. Im Bereich '[UsbDevices]'
ändern Sie am Ende der ersten Zeile
'%USB_DEVICE-PID_XXXX%=deviceXXXX.install,USB\VID_05DC&PID_0080'
die Werte bezüglich der Vendor-ID und der Produkt-ID
entsprechend der in Schritt 3 aufgedeckten Informationen für
Ihren Stick ab. Speichern Sie die Änderungen und
schließen den Editor.
4. Jetzt kann der Hardware-Assistent zur Arbeit schreiten, indem
Sie das Willkommensfenster mit einem Klick auf 'Weiter' verlassen,
danach die Option 'nach dem besten Treiber für dieses
Gerät suchen' aktivieren und anschließend den
Speicherort der gerade geänderten Treiberdatei einstellen.
Dann setzen Sie die Installation wie gewohnt fort. Nach Abschluss
des Assistenten sollte der Stick einsatzbereit sein.
Arbeitsspeicher per Doppelklick
freiräumen:
Wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig ausführen, können
auch nach der Schließung dieser, noch Teile im
Arbeitsspeicher verbleiben, was die Performance des Computers stark
beeinträchtigen kann, obwohl die Programme bereits beendet
sind. Die Lösung ist ein selbsterstelltes Visual Basic Skript,
was den RAM komplett leerfegt. Und das geht so:
1. Erstellen Sie eine neue Textdatei (z.B. mit Notepad) und
schreiben Sie den Inhalt FreeMem = Space(64000000) hinein. Die Zahl
64000000 im Text steht für den Arbeitsspeicher, der
leergeräumt wird. Sie sollten hier niemals mehr als die
Hälfte Ihres Speichers angeben. Bei 128MB RAM geben Sie also
FreeMem = Space(64000000) ein.
2. Speichern Sie diese Datei jetzt als "Arbeitsspeicher
freiräumen.vbs", Ziel Desktop.
3. Ein Doppelklick genügt nun, damit dieser Vorgang beginnt.
Hochfahren beschleunigen, DDC-Überprüfung
abschalten:
Beim Systenstart kommuniziert Windows mit dem Monitor über den
DDC (DataDisplayChannel), um so an die Daten zu gelangen. Doch
nicht jeder Monitor unterstützt diesen Kanal, was zu
gewaltigen Verzögerungen beim Booten führen kann. Daher
ist es empfehlenswert, die DDC-Überfrüfung abzuschalten:
Starten Sie den Registrierungsdatenbank-Editor über
"Start/Ausführen" und "regedit". Öffnen Sie nun den
Schlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Class\DISPLAY\0000\DEFAULT
Doppelklicken Sie auf den Wert "DDC" und ändern Sie die "1" in
eine "0" um, um den DDC-Kanal zu deaktivieren. Nach einem Neustart
sollte Windows wesentlich schneller hochfahren.
DFÜ-Netzwerkverbindungen speichern und wieder neu
einspielen:
Sie können Ihre Zugangsdaten für Ihren Internet-Provider
(Tel.Nr., Log-In, DNS) auch als Backup-Datei speichern. Somit haben
Sie Ihre DFÜ-Daten immer parat. Die Registry hilft:
1. Starten Sie den Registrierungsdatenbank-Editor über
"Start/Ausführen" und "regedit". Öffnen Sie nun den
Schlüssel:
2. HKEY_CURRENT_USER/RemoteAccess Klicken Sie
darauf, um ihn zu markieren.
3. Wählen Sie aus der Menüleiste:
"Registrierung/Registrierungsdatei exportieren". Geben Sie der
Registrierungsdatei einen Namen und klicken Sie auf "Speichern".
4. Um später aus dieser Backup-Datei die Daten wieder
herzustellen, starten Sie die Backup-Datei einfach mit einem
Doppelklick und Windows übernimmt die Infos wieder automatisch
in die Registry. Das Log-In Passwort Ihrers Internetzugangs wird
allerdings nicht gespeichert!
Verknüpfungen von Dateitypen ändern:
Wenn Sie im Explorer z.B. ein Bild (per Doppelklick) mit Ihrem
Lieblings-Bildbearbeitungsprogramm öffnen wollen, geht das
folgendermaßen:
1. Datei markieren
2. Klicken Sie - während Sie die Shift-Taste gedrückt
halten - die Datei mit der rechten Maustaste an und wählen Sie
"Öffnen mit.../Programm auswählen".
3. Nun wählen Sie Ihr gewünschtes Programm aus und und
aktivieren noch "Diesen Dateityp immer mit diesem Programm
öffnen". Fertisch...
Registry sichern und wiederherstellen:
Falls Sie kein Registry-Tool haben, das unter anderem auch eine
Backup erstellen sollte, gehen Sie folgendermaßen vor:
Gehen Sie auf 'Start' und 'Beenden' dann erscheint das Fenster
'Windows beenden'. Wählen Sie 'im MS-DOS-Modus neu starten'
aus.
Um die Registry zu sichern geben Sie ein: 'C:/Windows/scanreg
/backup' und 'Enter' (Nach 'scanreg' folgt eine Leertaste).
Um die Registry wiederherzustellen geben Sie ein:
'C:/Windows/scanreg /restore' und 'Enter' (Nach 'scanreg' folgt
eine Leertaste). Hier wählen Sie die gewünschte Version
aus.
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