Windows-Tipps*
1. Aktivierungs-Key einfrieren (Windows XP)
Wollen Sie Windows XP auf Ihrem Rechner neu aufsetzen, müssen
Sie das Betriebsssystem nicht erneut aktivieren. Speichern Sie die
Datei WPA.DBL aus dem Verzeichnis C:\Windows\System32 auf eine
Diskette oder eine andere Partition. Schreiben Sie die Datei nach
der Installation wieder ins Verzeichnis C:\Windows\ System32
zurück. Um bei Bedarf zu prüfen, ob Ihre
Windows-Installation bereits aktiviert wurde, gehen Sie auf Start,
Ausführen und geben Sie ein: %systemroot%\
system32\oobe\msoobe.exe /a. Bestätigen Sie den Befehl mit der
Eingabetaste. |top|
2. Registry-Backup anlegen
Die Windows-Registrierung enthält alle zentralen
Konfigurationseinstellungen Ihres PCs. Fertigen Sie ein
Registry-Backup an, bevor Sie Eingriffe vornehmen. Legen Sie dazu
bei Windows XP über Start, Hilfe und Support,
Computeränderungen mit der Systemwiederherstellung
rückgängig machen einen Wiederherstellungspunkt an. Nach
einer fehlerhaften Änderung können Sie mit der Option
Computer zu einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen die
Registry wieder zurücksetzen. Mit dem Tool Erunt
zum Beispiel können Sie die Registry einfach,
regelmäßig und zuverlässig speichern. |top|
3. Lizenzinhaber ändern (Windows XP, 2000)
Sie haben bei der Windows-Installation versehentlich einen
falschen Namen angegeben oder Ihr Name hat sich - etwa durch Heirat
- geändert? Die Angaben lassen sich korrigieren. Öffnen
Sie über Start, Ausführen, die Eingabe von regedit und
das Drücken der Eingabetaste den Registry- Editor. Wechseln
Sie zum Schlüssel HKEY
_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT und klicken Sie dort
auf CurrentVersion. Klicken im rechten Fenster doppelt auf den Wert
RegisteredOwner und geben Sie im Fenster Zeichenfolge bearbeiten
den korrekten Namen ein. Ändern Sie auf dieselbe Weise den
Firmennamen mit dem Wert RegisteredOrganization. |top|
4. Passwort auf Diskette sichern (Windows XP)
Mit einer Schlüssel-Diskette können Sie sich am
Betriebssystem anmelden, selbst wenn Sie Ihr Passwort vergessen
haben. Gehen Sie auf Start, Systemsteuerung, Benutzerkonten.
Klicken Sie auf das Konto, für das Sie einen Schlüssel
erzeugen wollen, und wählen Sie im Fenster Verwandte Aufgaben
den Punkt Vergessen von Kennwörtern verhindern. Legen Sie eine
Diskette ein oder schließen Sie einen USB-Speicher-Stick an,
klicken Sie auf Weiter und folgen Sie den Anweisungen. |top|
5. Windows-Passwort aushebeln (Windows XP)
Wenn Sie das Passwort Ihres Benutzerkontos vergessen haben,
starten Sie den PC im abgesicherten Modus. Drücken Sie dazu
während des Boot-Vorgangs mehrmals [F8], bis das Menü
Erweiterte Windows-Startoptionen erscheint. Markieren Sie mit der
Pfeilnach-oben-Taste Abgesicherter Modus und drücken Sie die
Eingabetaste. Wählen Sie gegebenenfalls das zu startende
Betriebssystem und bestätigen Sie mit der Eingabetaste.
Klicken Sie auf das Konto Administrator, sobald der
Eröffnungsbildschirm erscheint. Sie benötigen dafür
kein Passwort. Bestätigen Sie den folgenden Hinweis mit Ja.
Legen Sie in Start, Systemsteuerung, Benutzerkonten über Konto
ändern ein neues Kennwort für Ihr Konto fest. Definieren
Sie auch für das Administratorkonto ein Passwort, um den
Admin-Zugang im abgesicherten Modus künftig zu schützen.
|top|
6. Als Administrator anmelden (Windows XP
Professional)
Das Administratorkonto steht auch im Normalbetrieb zur
Verfügung. Öffnen Sie mit Start, Ausführen und dem
Befehl control userpasswords den Benutzerkonten-Manager. Klicken
Sie auf Art der Benutzeranmeldung ändern. Deaktivieren Sie die
Option Willkommenseite verwenden, bestätigen Sie mit Optionen
übernehmen und schließen Sie den Kontenmanager. Melden
Sie sich ab, erscheint jetzt statt des Willkommenbildschirms das
Windows-Anmeldefenster. Als Benutzername geben Sie Administrator
und das zugehörige Passwort an - nach der Standardinstallation
ist das Kennwortfeld leer - und loggen sich mit OK ein. Öffnen
Sie den Benutzerkonten-Manager, wenn Sie das Passwort des
Administratorkontos ändern wollen. |top|
7. Dokumentschutz abschalten (Word XP, 2000, 97)
Sie haben ein Word-Dokument über die Option Extras, Dokument
schützen… mit einem Kennwort versehen. Jetzt wollen Sie
die Sperre wieder entfernen, wissen aber das Passwort nicht mehr.
Kein Problem: Der Dokumentschutz lässt sich leicht beseitigen.
Öffnen Sie das gesperrte Dokument mit Word, gehen Sie auf
Speichern unter, wählen Sie unter Dateityp den Eintrag Rich
Text Format (*.rtf) aus und starten Sie den Speichervorgang mit der
Eingabetaste. Schließen Sie Word und öffnen Sie das eben
erzeugte RTF-Dokument mit einem Doppelklick auf die Datei im
Windows-Explorer. Entfernen Sie die Sperre mit Extras,
Dokumentschutz aufheben. |top|
8. Internet-Explorer knacken (Windows XP, 2000,
98)
Zum Schutz des Filters für Webseiten haben Sie im Internet
Explorer ein Kennwort definiert, haben es aber inzwischen
vergessen. Kein Problem - Sie können es leicht deaktivieren.
Öffnen Sie mit Start, Ausführen und der Eingabe regedit
den Registrierungs-Editor. Gehen Sie zum Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE
\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Ratings, klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf den Schlüssel Key, wählen Sie
Löschen und bestätigen Sie mit Ja. Schließen Sie
den Registrierungs-Editor. |top|
9. Dateiendungen anzeigen (Windows XP, 2000, 98)
Windows versteckt im Windows-Explorer standardmäßig
alle Dateiendungen. Statt Dokument.doc sehen Sie nur Dokument.
Einige Tipps dieser Sammlung setzen aber voraus, dass die Endungen
bekannt sind. Entfernen Sie also den Filter, indem Sie im
Windows-Explorer auf Extras, Ordneroptionen…, Ansicht
beziehungsweise Ansicht, Ordneroptionen…, Ansicht gehen.
Deaktivieren Sie die Option Dateinamenerweiterung bei bekannten
Dateitypen ausblenden und bestätigen Sie mit OK. |top|
10. Systemordner auf Anhieb öffnen (Windows
XP, 2000, 98)
Öffnen Sie im Windows-Explorer das Verzeichnis C:\Windows,
erhalten Sie die Meldung "Diese Dateien sind ausgeblendet". Erst
wenn Sie auf Ordnerinhalte anzeigen klicken, sehen Sie die
Systemverzeichnisse. Sie können diesen Schutz entfernen.
Öffnen Sie dazu mit Start, Ausführen und dem Befehl
regedit den Registrierungs-Editor und gehen Sie zum Schlüssel
HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Win
dows\CurrentVersion\Explorer\Webview\ BarricadedFolders. Klicken
Sie im rechten Fenster doppelt auf shell:Windows und ändern
Sie den Wert auf 0. Schließen Sie danach den
Registrierungs-Editor. |top|
11. Senden-an-Menü erweitern (Windows XP,
2000, 98)
Speichern Sie oft Dateien aus dem aktuellen Ordner in ein
besonderes Verzeichnis - zum Beispiel einen Ordner mit dem Namen
Ablage? Dann fügen Sie diesen doch dem Menü Senden an
hinzu. Gehen Sie auf Start, Ausführen und geben Sie den Befehl
%userprofile%\sendto ein (unter Windows 98: C:\Windows\sendto) -
der Windows-Explorer öffnet das persönliche
SendTo-Verzeichnis. Legen Sie dort mit Datei, Neu, Verknüpfung
eine Verknüpfung mit dem gewünschten Ordner an. |top|
12. Programmverknüpfung ändern (Windows
XP, 2000, 98)
Sie haben ein Programm installiert und können nun Dateien
eines bestimmten Typs nicht mehr mit der gewünschten Anwendung
öffnen. Auch hier gibt es Abhilfe. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf eine Datei dieses Typs. Bei Windows 98 klicken Sie
vorher mit der linken Maustaste auf das Dateisymbol und halten beim
anschließenden Rechtsklick die Hochstellen-Taste
gedrückt. Klicken Sie auf Öffnen mit, Programm
auswählen (bei Windows 98 nur Öffnen mit…) und
wählen Sie die passende Anwendung. Aktivieren Sie Diesen
Dateityp immer mit diesem Programm öffnen und bestätigen
Sie mit OK. |top|
13. Verzeichnis ausdrucken (Windows XP, 98)
Mit dem Windows-Explorer können Sie Verzeichnisse zwar nicht
direkt ausdrucken, wohl aber indirekt. Definieren Sie dazu einen
Kontextmenü-Eintrag für den Ausdruck. Wählen Sie
zunächst Start, Ausführen und tippen Sie im Eingabefeld
notepad C:\Windows\copydir.bat ein. Bestätigen Sie die neue
Datei mit OK. Schreiben Sie folgende Befehlszeilen: @echo off dir
> %temp%\dir.txt start /w notepad.exe /p %temp%\dir.txt del
%temp%\dir.txt Speichern und schließen Sie die Datei.
Öffnen Sie über Start, Ausführen und den Befehl
regedit den Registrierungs-Editor. Wechseln Sie zu
HKEY_CLASSES_ROOT \Folder\shell, legen Sie einen Schlüssel
Drucken mit einem Unterschlüssel command an. Klicken Sie im
rechten Fenster doppelt auf Standard und tragen Sie im Feld Wert
die Befehlszeile C:\Windows\ copydir.bat ein. Bestätigen Sie
mit OK und schließen Sie den Registrierungs-Editor. |top|
14. Computer mit einer Taste sperren (Windows XP,
2000)
Unter Windows XP lässt sich der Bildschirm mit dem
Tastenkürzel [Windows L] sperren. Unter Windows NT und 2000
drücken Sie die Tastenkombination [Strg Alt Entf] und
wählen anschließend mit der Maus Computer sperren.
Wollen Sie dasselbe noch einfacher haben, verbinden Sie die
Sperrfunktion mit einer einzigen Taste: Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf den Desktop-Hintergrund und wählen Sie Neu,
Verknüpfung. In das Feld Geben Sie den Ort des Objekts ein
schreiben Sie rundll32.exe user32.dll,LockWorkStation. Klicken Sie
auf Weiter und Fertig stellen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das neue Symbol auf dem
Desktop und wählen Sie Eigenschaften. Klicken Sie ins Feld
Tastenkombinationen und drücken Sie zum Beispiel die Taste
[F11]. Bestätigen Sie mit Übernehmen und OK. Jetzt
können Sie den Desktop mit [F11] einfrieren. |top|
15. Systemsteuerung schnell öffnen (Windows
XP, 2000, 98)
Ein Menü der Systemsteuerung zu öffnen erfordert mehrere
Mausklicks. Es geht auch schneller: Öffnen Sie mit dem
Tastenkürzel [Windows R] die Eingabeaufforderung und tippen
Sie einen Befehl aus dieser Tabelle ein - Sie gelangen direkt zum
gewünschten Menü. |top|
16. Mehrere Symbolleisten anlegen (Windows XP,
2000, 98)
Zu wenig Platz in der Taskleiste? Dann legen Sie doch eine weitere
Symbolleiste mit Ihren persönlichen Programmen und Dokumenten
an. Starten Sie den Windows-Explorer. Erzeugen Sie mit Datei,
Neu,Ordner im Verzeichnis Eigene Dateien ein Verzeichnis
Symbolleiste2 und klicken Sie doppelt darauf. Starten Sie den
Verknüpfungs-Assistenten mit Datei, Neu, Verknüpfung und
binden Sie damit viel genutzte Anwendungen und häufig besuchte
Verzeichnisse in den Ordner ein. Schließen Sie alle Fenster.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Taskleiste rechts
neben die Uhr.
Wählen Sie Symbolleisten, Neue Symbolleiste…Klicken
Sie in Mehr Platz und Ordnung: Mit eigenen Symbolleisten
räumen Sie den Desktop auf der Baumstruktur auf den
gewünschten Ordner und bestätigen Sie die Wahl mit OK.
Klicken Sie in der Taskleiste auf den Titel Ihrer neuen
Symbolleiste. Halten Sie die Taste gedrückt, ziehen Sie die
Leiste damit an den oberen, rechten oder linken Bildrand und lassen
Sie die Taste wieder los. Wollen Sie die Leiste wieder entfernen,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Titel oder den
Leistenhintergrund und wählen Sie Symbolleiste entfernen. Um
Titel und Icon- Texte auszublenden, klicken Sie rechts auf den
Leistenhintergrund und entfernen die Haken bei Titel anzeigen und
Text anzeigen. |top|
17. Ordnerbaum auf Desktop anlegen (Windows XP,
2000)
Holen Sie sich die Baumstruktur des Windows-Explorers als
Symbolleiste auf den Desktop - mit einer undokumentierten
Windows-Funktion. Öffnen Sie mit Start, Ausführen und dem
Befehl regedit den Registrierungs-Editor. Wechseln Sie zum
Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID
\{EFA24E64-B078-11d0-89E4-00C04FC9 E26E}\Implemented Categories.
Legen Sie darin mit Bearbeiten, Neu und Schlüssel den
Unterschlüssel {00021492-0000-0000- C000-000000000046} an und
schließen Sie den Registrierungs-Editor.
Klicken Sie auf den Taskleisten-Hintergrund und drücken Sie
die [F5]-Taste, um die Leiste zu aktualisieren. Klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf die Taskleiste. Wählen Sie aus dem
Kontextmenü Symbolleisten, Explorer-Band. Schließen Sie
alle Fenster. Klicken Sie in der Taskleiste auf Ordner, halten Sie
die Taste gedrückt und ziehen Sie die neue Leiste an den
oberen, linken oder rechten Bildrand. Ziehen Sie den Rand der
Leiste mit der Maus auf die richtige Größe. |top|
18. EXE-Archive anlegen (Windows XP, 2000)
Windows hat ein undokumentiertes Tool, mit dem Sie ein
selbstentpackendes Dateiarchiv anlegen können. Wählen Sie
Start, Ausführen, tippen Sie iexpress ein und bestätigen
Sie mit der Eingabetaste. Folgen Sie den Anweisungen des
Assistenten. Um die Archivdatei zu erzeugen, wählen Sie die
Option Extract files only. Enthält das Archiv ein
Installationsprogramm, wählen Sie die Option Extract Files and
run an installation command. |top|
19. Drag and Drop abkürzen (Windows XP,
2000, 98)
Sie haben im Windows-Explorer eine Datei angeklickt, um sie bei
gedrückter linker Maustaste auf den Desktop zu ziehen. Der
Desktop-Hintergrund ist jedoch gerade von anderen Fenstern
verdeckt. Die Lösung des Problems: Ziehen Sie das Dateisymbol
auf den leeren Taskleisten-Hintergrund und lassen Sie dabei die
Maustaste nicht los. Nach kurzer Zeit schließen sich alle
Fenster, und Sie können die Datei auf dem Desktop ablegen. |top|
20. Drag and Drop beenden (Windows XP, 2000)
Sie ziehen gerade eine Datei oder ein Verzeichnis mit der Maus per
Drag and Drop in einen anderen Ordner, entscheiden sich aber
spontan, dass Sie die Operation doch nicht durchführen wollen.
Halten Sie dann einfach die linke Maustaste gedrückt und
betätigen Sie die [Esc]-Taste. |top|
21. Datei klonen mit einem Klick (Windows XP,
2000, 98)
Mit Bearbeiten, Kopieren und Bearbeiten, Einfügen erzeugen
Sie im aktuellen Verzeichnis die Kopie einer markierten Datei oder
eines Verzeichnisses. Aus dem Dokument Beispiel.doc wird die Datei
Kopie von Beispiel.doc. Erledigen Sie die gleiche Aufgabe
schneller, indem Sie bei gedrückter [Strg]-Taste die Datei
oder das Verzeichnis per Drag and Drop im aktuellen Verzeichnis auf
den Ordnerhintergrund verschieben. Tastatur-Fans wählen die
Tastenkombinationen [Strg C] und [Strg V]. |top|
22. Kopieren ohne zu überschreiben (Windows
XP, 2000)
Wenn Sie im Windows-Explorer mehrere Dateien markieren und sie in
ein Verzeichnis kopieren, das bereits einige der Dateien
enthält, fragt Windows mit der Dialog-Box Ersetzen von Dateien
bestätigen, ob Sie beim Kopieren die Zieldateien ersetzen
wollen. Halten Sie beim Klick auf Nein die [Shift]-Taste
gedrückt, um die fehlende Antwortmöglichkeit Nein keine
zu wählen, so dass keine Datei der bereits existierenden
Dateien überschrieben wird. |top|
23. Dateizuordnungen sichern (Windows XP, 2000,
98)
Bildbetrachter, Player und andere Programme ändern bei der
Installation die Dateizuordnungen. Unter Umständen können
Sie nach dem Setup bestimmte Dateitypen nicht mehr mit den
gewohnten Programmen öffnen. Bauen Sie bei der nächsten
Installation vor und erhalten Sie die bestehenden Dateizuordnungen.
Öffnen Sie dazu mit Start, Ausführen und dem Befehl
regedit den Registrierungs-Editor. Markieren Sie die Teilstruktur
HKEY_CLASSES_ROOT, indem Sie sie anklicken. Gehen Sie auf
Registrierung, Registrierungsdatei exportieren.
Kontrollieren Sie, ob bei Exportbereich die richtige Teilstruktur
ausgewählt ist, geben Sie den gewünschten Speicherort
sowie den Dateinamen an und bestätigen Sie mit Speichern.
Schließen Sie die Registrierung. Installieren Sie jetzt das
gewünschte Programm und stellen Sie anschließend mit
einem Doppelklick auf die ausgelagerte Registrierungsdatei die
alten Dateizuordnungen wieder her. Dateitypen, die mit dem Setup
neu eingeführt wurden, bleiben dabei erhalten. |top|
24. Diskettenlaufwerk deaktivieren (Windows XP,
2000, 98)
Reserviert Ihr PC den Buchstaben A: für das
Diskettenlaufwerk, obwohl er keines enthält? Klicken Sie dann
im Windows-Explorer versehentlich auf 3,5-Diskette (A:), so
müssen Sie einige Sekunden warten, bis die
überflüssige Meldung Datenträger einlegen erscheint.
Schluss damit: Starten Sie den Rechner neu, öffnen Sie das
Bios-Setup - bei den meisten Rechnern durch mehrmaliges
Drücken der Taste [Entf] beim Booten - und deaktivieren Sie
das Diskettenlaufwerk. Beim Award-Bios von Phoenix zum Beispiel
finden Sie die Einstellung zum Floppy-Laufwerk unter Standard CMOS
Options. Speichern Sie die Bios-Konfiguration und fahren Sie den
Rechner hoch. Falls Sie Windows 98 verwenden, erscheint das
fehlende Laufwerk A: danach immer noch im Windows-Explorer. Mit
Hilfe des nächsten Tipps nutzen Sie es sinnvoll. |top|
25. Virtuelles Laufwerk anlegen (Windows XP,
2000, 98)
Windows bietet die Möglichkeit, einem Laufwerkbuchstaben wie
zum Beispiel B: ein Unterverzeichnis wie C:\Eigene Dateien
zuzuordnen. Auf diese Weise entsteht ein virtuelles Laufwerk, das
im Windows-Explorer wie eine Partition oder ein optisches Laufwerk
mit dem vom Benutzer definierten Buchstaben auftaucht. Wählen
Sie dazu Start, Ausführen. Geben Sie bei Windows XP und 2000
%userprofile% ein, bei Windows 98 C:\Windows. Klicken Sie mit der
rechten Maustaste ins aktuelle Verzeichnis und wählen Sie Neu,
Textdatei. Nennen Sie die Datei map.bat.
Schreiben Sie in die neue Datei den Befehl subst b:
"C:\Ihr_Verzeichnis", um den Laufwerkbuchstaben B: mit dem Ordner
Ihr_Verzeichnis zu verbinden. Speichern und schließen Sie die
Datei. Öffnen Sie dann im Windows-Explorer die Verzeichnisse
Startmenü, Programme, Autostart. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste in den aktuellen Ordner und wählen Sie
Neu,Verknüpfung. Geben Sie in der Befehlszeile
%userprofile%\map.bat beziehungsweise C:\Windows\map.bat an.
Schließen Sie den Verknüpfungs-Assistenten mit
Fertigstellen ab. Klicken Sie bei Windows 98 mit der rechten
Maustaste auf die Verknüpfung und markieren Sie im Reiter
Programm die Option Beim Beenden schließen. Starten Sie
danach den PC neu. |top|
26. Mehrere Dateien umbenennen (Windows XP)
Sie haben die Tracks einer CD extrahiert und wollen diese
gesammelt mit einem passenden Namen versehen. Markieren Sie die
Dateien Track01.wav, Track02.wav, … mit der Maus. Klicken
Sie mit der rechten Maustaste in den markierten Bereich und
wählen Sie Umbenennen. Windows fragt nach dem neuen Namen
einer Datei. Geben Sie ihn an und bestätigen Sie mit der
Eingabetaste. Danach erhalten die übrigen Files den gleichen
Namen sowie eine angefügte Nummer in Klammern. |top|
27. Taskleisten-Symbole verkleinern (Windows XP,
2000, 98)
Bei selbst angelegten Taskleisten haben Sie die Wahl, ob Sie sich
die Namen der löschen Sie die Originaldatei text.doc. Ordner
und Dateien anzeigen lassen oder nicht. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf den Taskleisten-Hintergrund und deaktivieren Sie die
Option Text anzeigen, dann erscheinen die Symbole ohne Bezeichnung.
In der Windows-Taskleiste fehlt die Option Text anzeigen. Trotzdem
können Sie auch dort den Text ausblenden. Klicken Sie auf
Start, Ausführen und öffnen Sie mit dem Befehl regedit
den Registrierungs-Editor.
Wechseln Sie zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control
Panel\Desktop und klicken Sie den Schlüssel WindowMetrics an.
Erzeugen Sie mit Bearbeiten, Neu die Zeichenfolge MinWidth, falls
diese noch nicht vorhanden ist. Klicken Sie doppelt auf MinWidth
und geben Sie als Wert -270 an. Bestätigen Sie durch
Drücken der Eingabetaste. Schließen Sie den
Registrierungs-Editor und melden Sie sich neu an. Danach erscheinen
in der Taskleiste die Objektsymbole ohne Namen. Schieben Sie den
Mauszeiger über eines der Icons, um dessen Namen zu sehen. |top|
28. Daten verstecken (Windows XP, 2000 mit NTFS)
Windows kann Word-Dokumente, Programmdateien und andere Files mit
einem geheimen, unsichtbar machenden Etikett versehen. Einzige
Voraussetzung: Ihre Festplatte ist mit dem NT-Dateisystem NTFS
formatiert. Die Daten-Tresore von Windows XP, 2000 und NT
heißen Alternate Data Streams (ADS) und lassen sich zu jeder
existierenden Datei definieren. Öffnen Sie mit Start,
Ausführen und dem Befehl cmd die Kommandozeile. Wechseln Sie
mit dem Befehl cd /d "%userprofile%\ Eigene Dateien" in Ihr
persönliches Arbeitsverzeichnis. Zeigen Sie mit dem Kommando
dir /p das Verzeichnis an und wechseln Sie mit cd xy ins
Unterverzeichnis xy.
Wählen Sie aus dem aktuellen Verzeichnis eine Datei - zum
Beispiel das Word-Dokument text.doc - und tippen Sie ein: notepad
text.doc:tresor. Damit haben Sie den geheimen Datenspeicher
geöffnet. Füllen Sie ihn nach Wunsch mit geheimen
Textinhalten und schließen Sie Notepad. Das Versteck
text.doc:tresor ist nun tatsächlich unsichtbar, denn es taucht
weder im Windows-Explorer auf noch erscheint es im
Kommandozeilen-Fenster, wenn Sie sich mit dir /p das Verzeichnis
anzeigen lassen. Um das geheime Etikett wieder zu lesen, geben Sie
erneut den Befehl notepad text.doc:tresor ein. Um den versteckten
Stream zu löschen, löschen Sie die Originaldatei
text.doc.
Achtung: Wenn Sie text.doc nur kopieren, zum Beispiel nach
neu.doc, kopieren Sie automatisch auch den versteckten ADS nach
neu.doc:tresor . Vorsicht: Tools wie - lads.exe von www.heysoft.de
können Alternate Data Streams aufdecken. |top|
29. Dateien mit Klick verschieben (Windows XP,
2000, 98 mit Internet Explorer ab Version 5)
Ihnen gefällt keine der Möglichkeiten, eine Datei im
Windows-Explorer in ein anderes Verzeichnis zu verschieben? Windows
bietet eine undokumentierte Variante, die Ihnen vielleicht mehr
zusagt. Verwenden Sie den Internet Explorer 5 oder eine neuere
Version, können Sie Dateien und Verzeichnisse mit Hilfe des
Kontextmenüs verschieben. Öffnen Sie mit Start,
Ausführen die Eingabeaufforderung und starten mit dem Befehl
regedit den Registrierungs-Editor. Gehen Sie zum Schlüssel
HKEY_CLASSES_ROOT\AllFilesystemOb
jects\shellex\ContextMenuHandlers.
Legen Sie mit Bearbeiten, Neu, Schlüssel einen neuen
Schlüssel namens MoveTo an, klicken Sie im rechten Fenster
doppelt auf Standard und fügen Sie den Wert {C2FB
B631-2971-11D1-A18C-00C04FD75D13} ein. Schließen Sie den
Registrierungs-Editor. Von jetzt an können Sie im
Windows-Explorer ein markiertes Objekt mit der rechten Maustaste
anklicken und über In Ordner verschieben…umbewegen. |top|
30. Objekte schnell kopieren (Windows XP, 2000,
98 mit Internet Explorer ab Version 5)
Kontextmenüs sind praktisch, weil sie nach einem Klick der
rechten Maustaste an jeder Stelle die gewünschten Funktionen
anbieten. Leider erlaubt es das Kontextmenü des
Windows-Explorers nicht, markierte Dateien und Ordner in ein
anderes Verzeichnis zu kopieren.Wie gut, dass es einen
undokumentierten Registry-Schlüssel gibt, der Abhilfe schafft.
Öffnen Sie mit Start, Ausführen die Eingabeaufforderung
und starten mit dem Befehl regedit den Registrierungs-Editor.
Wechseln Sie zum Schlüssel HKEY_CLASSES_
ROOT\AllFilesystemObjects\Shellex\Con textMenuHandlers. Legen Sie
mit Bearbeiten, Neu, Schlüssel einen neuen Schlüssel mit
Namen Copy To an, klicken Sie im rechten Fenster doppelt auf
Standard, fügen Sie den Wert {C2FBB630-2971-11D1-
A18C-00C04FD75D13} ein und schließen Sie den
Registrierungs-Editor. |top|
31. Windows schneller starten (Windows XP, 98)
Viele Programme starten beim Hochfahren des PCs automatisch. Bei
einem Virenscanner oder einer Firewall ist das erwünscht. Ein
Fax-Tool, das Sie nur zum Senden einsetzen, braucht jedoch nicht
die ganze Zeit aktiv zu sein. Deaktivieren Sie deshalb
überflüssige Dienste, um den Systemstart zu
beschleunigen. Starten Sie mit Start, Ausführen die
Windows-Eingabeaufforderung und geben Sie den Befehl msconfig ein.
Deaktivieren Sie im Reiter Systemstart alle Programme, die Sie
nicht dauernd benötigen. Keine Angst: Wichtige Systemprogramme
können Sie damit nicht ausschalten. Beenden Sie das Programm
und starten Sie den Rechner neu. |top|
32. Autostart ausmisten (Windows XP, 2000, 98)
Windows startet beim Hochfahren alle Programme, zu denen im Ordner
%user profile%\Startmenü\Programme\Autostart eine
Verknüpfung angelegt ist. Entfernen Sie die Verknüpfungen
der Programme, die Sie nicht benötigen, damit das
Betriebssystem schneller bootet. |top|
33. Windows schneller beenden (Windows XP, 2000)
Fahren Sie Windows herunter, so wartet das Betriebssystem, bevor
es laufende Programme beendet. Verkürzen Sie die Wartezeit mit
einem Registry-Eintrag: Öffnen Sie mit Start, Ausführen
und dem Befehl regedit den Registrierungs-Editor. Navigieren Sie
zum Schlüssel HKEY_LO CAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001
\Control, klicken Sie im rechten Fenster doppelt auf
WaitToKillServiceTimeOut und ändern Sie den Wert in 2000.
Schließen Sie danach den Registry-Editor. |top|
34. PC sofort herunterfahren (Windows XP, 2000)
Beim Herunterfahren fragt Windows hin und wieder, ob es eine
Anwendung sofort schließen darf. Falls Sie an dieser Stelle
stets mit Ja antworten, können Sie die Abfrage auch abschalten
und damit das Herunterfahren beschleunigen. Ändern Sie im
Registrierungs-Editor beim Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Control
Panel\ Desktop den Wert der Variable AutoEnd Task auf 1 und beenden
Sie den Editor. |top|
35. Keine Einstellungen speichern (Windows XP,
2000)
Windows speichert vor dem Herunterfahren verschiedene
Einstellungen der aktuellen Sitzung, damit nach dem nächsten
Neustart die zuletzt geöffneten Fenster wieder zur
Verfügung stehen. Erlauben Sie dem Betriebssystem, die
Konfiguration zu vergessen, dann fährt es schneller herunter.
Fügen Sie im Registrierungs-Editor dem Schlüssel
HKEY_CURRENT_ USER\Software\Microsoft\Windows\Curr
entVersion\Policies\Explorer mit Bearbeiten, Neu, DWORD-Wert eine
Variable hinzu und geben Sie ihr den Namen NoSaveSettings. Klicken
Sie doppelt auf NoSaveSettings, ersetzen Sie den Wert 0 durch eine
1 und bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Schließen Sie
danach den Registrierungs-Editor. |top|
36. PC per Mausklick ausschalten (Windows XP, 98)
Um Windows XP zu beenden, brauchen Sie drei Mausklicks. Einfacher
geht es mit einer Verknüpfung auf dem Desktop. Klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf den Desktop-Hintergrund und wählen
Sie Neu, Verknüpfung. Schreiben Sie für den Speicherort
des Elements folgende Befehlszeile: %windir%\System32\Shutdown.exe
-s -f -t 01. Soll der PC nach dem Herunterfahren wieder neu
starten, schreiben Sie %windir%\System32\Shutdown.exe -r -f -t 01.
Die Zahl nach -t steht für die Wartezeit bis zum Reboot in
Sekunden. Klicken Sie auf Weiter und Fertigstellen. Geben Sie bei
Windows 98 für die Verknüpfung die Befehlszeile
rundll32.exe User,exitwindows an, um den Rechner abzuschalten, oder
rundll.exe User,ExitWindowsExec, um einen Shutdown mit Neustart zu
initiieren. |top|
37. Rechner auf Notfall vorbereiten (Windows XP,
2000)
Mit Hilfe der Wiederherstellungskonsole der Windows-CD können
Sie im Notfall auf Ihre Daten zugreifen oder die
Windows-Boot-Dateien reparieren. So kopieren Sie die
Wiederherstellungskonsole auf Ihre Festplatte, um sie bei Bedarf
ohne CD zu starten: Legen Sie die Windows-CD ein. Schließen
Sie das Setup-Fenster, falls es sich selbstständig
öffnet. Öffnen Sie mit Start, Ausführen die
Windows-Eingabeaufforderung und geben Sie den Befehl
X:\I386\Winnt32.exe /cmdcons ein. X steht für den Buchstaben
des CD-Laufwerks. Bestätigen Sie mit Ja und OK.
Erweitern Sie schließlich die Sicherheitsrichtlinien
für die Konsole, so dass Sie auf alle Laufwerke vollen Zugriff
haben. Öffnen Sie mit Start, Ausführen und dem Befehl
regedit den Registrierungs-Editor. Wechseln Sie zum Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE \SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\Cur
rentVersion\Setup\RecoveryConsole und klicken Sie im rechten
Fenster doppelt auf den Parameter SetCommand. Setzen Sie den Wert
auf 1. Bestätigen Sie mit OK und schließen Sie den
Registrierungs-Editor. Geben Sie jeweils nach dem Start der
Wiederherstellungskonsole den Befehl Set AllowAllPaths = TRUE ein,
um den Zugriff auf alle Verzeichnisse freizuschalten. |top|
38. Windows-Sicherung installieren (Windows XP
Home)
Auf der CD von Windows XP Home versteckt sich eine Software zum
Sichern von Daten. Legen Sie die Windows-CD ein, um sie
nachträglich zu installieren. Schließen Sie das
Setup-Fenster, falls es sich öffnet. Starten Sie den
Windows-Explorer und wechseln Sie ins Verzeichnis
X:\Valueadd\Msft\Ntbackup (dabei steht X für den Buchstaben
des Laufwerks mit der Windows-CD.) Klicken Sie doppelt auf NTBACKUP
oder NTBACKUP.MSI. Bestätigen Sie mit Fertigstellen. Vorsicht:
Anders als oft behauptet kann diese Software nur Datendateien
sichern und wiederherstellen; zur Wiederherstellung eines nicht
mehr startfähigen Windows-XP-Systems ist diese Lösung
nicht geeignet. |top|
39. Windows-Komponenten entfernen (Windows XP,
2000)
Programme aus dem Windows-Zubehör, automatische Updates und
andere Tools lassen sich über Systemsteuerung, Software nicht
entfernen - ein Trick hilft weiter. Gehen Sie auf Start,
Ausführen und tippen Sie im Eingabefeld den Befehl notepad
%windir%\inf\sysoc.inf ein. Klicken Sie auf Bearbeiten,
Ersetzen… Schreiben Sie ins Feld Suchen nach: den Begriff
hide. Klicken Sie auf Alles ersetzen. Speichern und schließen
Sie die Datei. Öffnen Sie über Start, Ausführen und
den Befehl appwiz.cpl den Software-Manager der Systemsteuerung.
Klicken Sie auf Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen.
Deaktivieren Sie im Assistent für Windows-Komponenten die
unerwünschten Programme. Klicken Sie auf Weiter und
Fertigstellen. |top|
40. Tools zu Hilfe nehmen (Windows XP, NT, 98)
Im Internet finden Sie sehr viele Programme, die Ihnen beim
Einstellen versteckter Optionen helfen. Microsoft selbst bietet mit
Tweak UI ein Freeware-Programm an, das den Anwender verschiedene
verborgene Einstellungen treffen lässt, darunter Optionen des
Windows-Explorers, des Internet Explorers und der Taskleiste. Laden
Sie das Werkzeug für Windows XP von der Microsoft-Webseite http://download.microsoft.com/download . Die Version
für Windows NT und 98 erhalten Sie ebenfalls zum Download bei
http://down load.microsoft.com/download. Nach der
Installation können Sie Tweak UI über die Systemsteuerung
oder mit Start, Ausführen und dem Kommando tweakui.cpl
starten. |top|
41. Programme mit Tasten starten (Windows XP,
2000, 98)
Per Tastaturkürzel lassen sich Programme sehr rasch starten:
Gehen Sie auf Start, Alle Programme (Windows 2000 und 98: Start,
Programme). Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das
gewünschte Programm und gehen Sie auf Eigenschaften. Klicken
Sie in das Textfeld neben Tastenkombinationen und geben Sie das
gewünschte Kürzel ein. Achtung: Windows akzeptiert als
Tastaturkürzel ausschließlich Buchstaben, Ziffern oder
Sonderzeichen in Kombination mit zwei der drei folgenden Tasten:
[Strg], [Alt] und Umschalttaste. Bestätigen Sie mit OK. |top|
42. Mehrere Programme starten (Windows XP, 2000)
Sie wollen mehrere Programme hintereinander starten, doch das
Startmenü schließt sich immer wieder, nachdem Sie auf
das Programmsymbol geklickt haben. Kein Problem: Halten Sie,
während Sie durch das Startmenü navigieren, die
Umschalttaste gedrückt. Sie können jetzt mehrere
Anwendungen hintereinander starten, ohne dass sich das Menü
schließt. |top|
43. Programm mit einem Klick starten (Windows XP,
2000, 98)
Vom Surfen im Web sind Sie es gewohnt, Objekte mit einem Klick zu
öffnen. Darum wollen Sie auch im Windows-Explorer lieber mit
einem Tastendruck navigieren statt per Doppelklick. Öffnen Sie
dazu den Windows-Explorer, gehen Sie im Menü Extras auf
Ordneroptionen… und markieren Sie im Register Allgemein die
Option Öffnen durch einfachen Klick (Markieren durch Zeigen) .
Bestätigen Sie die Aktion mit OK. Bei Windows 98 öffnen
Sie die Ordneroptionen über das Menü Ansicht des
Windows-Explorers und aktivieren Sie im Reiter Allgemeine
Informationen die Option Webstil. Bestätigen Sie die
Änderung mit OK. |top|
44. Schnellstartleiste nutzen (Windows XP, 2000,
98)
Am einfachsten starten Sie ein Programm über die
Schnellstartleiste. Bei Windows XP ist diese jedoch zunächst
gar nicht vorhanden. Um die Leiste anzulegen, klicken Sie mit der
rechten Maustaste in die Taskleiste am unteren Bildschirmrand.
Wählen Sie im Kontextmenü Symbolleisten und aktivieren
Sie die Option Schnellstart. Wenn die Schnellstartleiste sichtbar
ist, ziehen Sie mit der Maus wichtige Programmdateien direkt
darauf. Zum Starten der Anwendung klicken Sie dort einmal auf das
Programmsymbol. Um die Verknüpfung wieder zu entfernen,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und
wählen Sie Löschen. |top|
45. Programme ins Startmenü stellen (Windows
XP, 2000, 98)
Während Sie die meisten Anwendungen aus dem Startmenü
von Windows nicht benötigen, gibt es ein paar Programme, die
Sie täglich einsetzen. Eine einfache Möglichkeit, ein
Programm mit nur zwei Klicks zu starten, ist diese: Öffnen Sie
den Windows-Explorer, ziehen Sie die Programmdatei mit der Maus auf
Start und halten Sie die Maustaste weiter gedrückt. Warten
Sie, bis das Startmenü aufgeht. Fügen Sie das Dateisymbol
links in der Startleiste an gewünschter Stelle ein. Um die
Verknüpfung wieder zu löschen, klicken Sie im
Startmenü mit der rechten Maustaste auf die Anwendung und
wählen Sie Aus Liste entfernen (Windows 2000 und 98:
Löschen). |top|
46. Adressleiste verwenden (Windows XP, 2000, 98)
Wer viel surft, gelangt allein mit der Adressleiste des Internet
Explorers ins Internet, ohne vorher den Browser zu öffnen.
(bei Windows XP heben Sie dazu zunächst die Fixierung der
Taskleiste auf, wie in Tipp 35 beschrieben). Klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf die Taskleiste und legen Sie mit
Symbolleisten, Adresse die Adressleiste in die Taskleiste. Ziehen
sie die Leiste an den oberen Bildrand. Klicken sie dazu auf den
Titel Adresse und halten Sie die Maustaste gedrückt. Um eine
Webseite zu öffnen, geben Sie in die Adressleiste wie gewohnt
eine gewünschte Webadresse ein und drücken Sie die
Eingabetaste. Der Internet Explorer startet mit der angeforderten
Seite. Zum Entfernen der Adressleiste klicken Sie mit der rechten
Maustaste darauf und wählen Symbolleiste schließen
beziehungsweise "Schließen". |top|
47. Adressleiste ausreizen (Windows XP, 2000, 98)
Mit der Adressleiste (siehe Tipp 6) haben Sie direkten Zugriff auf
Programme. Geben Sie in der Adressleiste die Programmdatei an und
drücken Sie die Eingabetaste. Um den Editor zu starten,
schreiben Sie in die Zeile notepad, zum Öffnen der DOSBox
geben Sie cmd ein (command bei Windows 98). |top|
48. Desktop-Verknüpfung erstellen (Windows
XP, 2000, 98)
Ein Programm über Start, Alle Programme zu öffnen ist
mühsam. Viel schneller geht es, wenn Sie die Anwendung auf den
Desktop legen und dort per Doppelklick starten. Öffnen Sie den
Windows-Explorer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das
Programm - zum Beispiel C:\Windows\Notepad.exe - klicken Sie auf
Senden an und Desktop (Verknüpfung erstellen). |top|
49. Desktop anzeigen (Windows XP, 2000, 98)
Sie brauchen nicht jedes Programmfenster einzeln zu minimieren, um
auf den Desktop zuzugreifen. Mit der Tastenkombination [Windows D]
erledigen Sie das sofort. Derselbe Tastendruck maximiert die
Fenster bei Bedarf wieder. |top|
50. Dateisuche starten (Windows XP, 2000, 98)
Um eine Dateisuche schnell zu starten, haben Sie zwei
Möglichkeiten: Sie lässt sich direkt mit dem
vordefinierten Tastaturkürzel [Windows F] in Gang setzen -
oder auch per Mausklick auf eine Desktop-Verknüpfung
aktivieren: Öffnen Sie dazu den Windows-Editor und gehen
Windows XP Sie auf Datei, Speichern unter. Wählen Sie unter
Speichern in als Speicherort den Desktop und geben Sie als
Dateiname suche.fnd an. Klicken Sie auf Speichern und
schließen Sie den Editor. Klicken Sie mit der Maus doppelt
auf die neue Datei auf dem Desktop, um das gespeicherte Suchfenster
zu öffnen. |top|
51. Suche speichern (Windows XP, 2000, 98)
Häufig wiederholte Suchaktionen lassen sich speichern. Gehen
Sie nach einer Suche im Suchfenster auf Datei, Suche speichern. Um
später die Suche mit denselben Kriterien und Stichwörtern
erneut zu starten, klicken Sie doppelt auf die gespeicherte
Suchdatei. |top|
52. Computer sperren (Windows XP, 2000, 98)
Wer seine Arbeit unterbricht, braucht nicht gleich den Rechner
herunterzufahren. Windows bietet einfache Tastenkombinationen, mit
denen Sie den PC mit Ihrem Passwort sperren können, um
Schnüffler fernzuhalten. Unter Windows XP geben Sie [Windows
L] ein, um den Bildschirm einzufrieren. Bei Windows 2000 (und
Windows XP mit klassischer Anmeldung, siehe Tipp 25) sperren Sie
den PC mit der Tastenkombination [Strg Alt Entf] und einem Klick
auf Computer sperren . Zum Weiterarbeiten melden Sie sich wie
gewohnt mit Ihrem Passwort an. Windows 98 hat keine
Bildschirmsperre. Verwenden Sie dort einen Bildschirmschoner mit
Passwort (siehe Tipp 24). |top|
53. Computer herunterfahren (Windows XP)
Windows XP fährt mit drei Mausklicks auf Start,
Herunterfahren, Ausschalten herunter. Noch schneller schalten Sie
den PC per Doppelklick auf eine Desktop- Verknüpfung aus.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und
wählen Sie Neu, Verknüpfung erstellen. Tippen Sie
C:\Windows\system32\shut down.exe -s -f -t 01 ein und klicken Sie
auf Weiter. Die Option -s steht für Herunterfahren, -f beendet
alle Programme ohne Rückfrage, -t xx gibt an, dass Windows
nach spätestens xx Sekunden herunterfährt. Benennen Sie
die Verknüpfung und klicken Sie auf Fertigstellen. |top|
54. PC neu starten (Windows XP)
Wie das Herunterfahren benötigt auch der Neustart jedes Mal
drei Mausklicks. Vereinfachen Sie den Vorgang wie bei Tipp 13 und
legen Sie eine Desktop-Verknüpfung mit der Befehlszeile C:\Win
dows\system32\shutdown.exe -r -f -t 00 an. Die Option -r bewirkt
einen Neustart; -f beendet dabei alle Programme ohne
Rückfrage, mit -t xx startet Windows nach spätestens xx
Sekunden neu. |top|
55. Mail-Anhang verkleinern (Windows XP)
Verschicken Sie große Dateien im Anhang einer E-Mail,
müssen Sie damit rechnen, dass die Nachricht den
Empfänger nicht erreicht, da manche Provider je nach
Account-Vertrag große E-Mails blockieren. Verkleinern Sie
deshalb zum Beispiel digitale Fotos, bevor Sie sie versenden.
Windows XP erleichtert Ihnen die Arbeit. Klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf eine Bilddatei oder eine markierte Auswahl
von Bilddateien. Wählen Sie im Kontextmenü Senden an,
E-Mail-Empfänger, um die Dateien per E-Mail zu verschicken. Es
geht ein Fenster auf, in dem Sie die Option Alle Bilder verkleinern
wählen können. Über Mehr Optionen anzeigen legen Sie
die Größe der Bilder fest. Bestätigen Sie die Wahl
mit OK und fahren Sie mit dem Versand fort. |top|
56. Mehrere Dateien umbenennen (Windows XP)
Digitalkameras speichern ihre Bilddateien mit nichts sagenden
Namen. Windows XP ermöglicht es Ihnen, einer Serie von Fotos
oder auch anderen Dateien in einem Durchgang neue Namen zu geben.
Markieren Sie die Dateien Pict0001.jpg, Pict0002.jpg,…mit
der Maus. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den markierten
Bereich und wählen Sie Umbenennen. Windows fragt Sie nach dem
neuen Namen einer Datei. Geben Sie zum Beispiel
Urlaub_Sommer_04.jpg an und bestätigen Sie die Auswahl mit der
Eingabetaste. Danach erhalten die übrigen Dateien denselben
Namen und fortlaufende Nummern. |top|
57. Dateien auf CD schreiben (Windows XP)
Um unter Windows XP Dateien auf eine Daten-CD zu brennen,
benötigen Sie keine Zusatz-Software. Öffnen Sie den
Windows-Explorer und ziehen Sie mit der Maus alle Dateien und
Ordner, die Sie auf CD schreiben wollen, auf das Laufwerk Ihres
CD-Brenners. Klicken Sie anschließend im Brennerlaufwerk
links im Aufgabenfenster unter CD-Schreibaufgaben auf Dateien auf
CD schreiben. Ein Assistent führt Sie weiter. |top|
58. Musik rippen (Windows XP)
Die Musiktitel einer CD lassen sich unter Windows XP auch ohne
Zusatz-Software auf Festplatte speichern. Legen Sie die CD ein und
wählen Sie im Fenster Audio CD den Eintrag Audio CD
wiedergeben. Der Windows Media Player beginnt, die CD abzuspielen.
Erscheint das Fenster nicht, starten Sie den Windows-Explorer,
öffnen darin das CD-Laufwerk, markieren alle Dateien und
wählen nach einem Klick mit der rechten Maustaste im
Kontextmenü Wiedergabe. Klicken Sie im Media Player links auf
Von CD kopieren, klicken Sie anschließend in der oberen
Menüleiste auf Musik kopieren . Wählen Sie die
Kopierschutzoptionen und bestätigen Sie sie mit OK. Der Media
Player kopiert die CDTitel als WMA-Dateien in ein Unterverzeichnis
Ihres Ordners Eigene Musik. |top|
59. Musik brennen (Windows XP)
Audiodateien eines Ordners auf CD zu brennen geht mit Windows XP
ganz einfach. Es gehört zu den Standardaufgaben eines
Musikordners (siehe Tipp 32). Öffnen Sie im Windows-Explorer
Ihr Musikverzeichnis in Eigene Musik und klicken Sie im linken
Fenster auf Alle Elemente auf Audio-CD kopieren. Der Windows Media
Player startet. Legen Sie einen Rohling in den CD-Brenner ein und
klicken Sie in der oberen Menüleiste auf Musik kopieren. |top|
60. News einblenden (Windows XP, 2000, 98)
Um Nachrichten aus dem Internet zu lesen, brauchen Sie nicht erst
den Browser zu starten. Als Desktop-Objekt haben Sie Ihre
News-Seite jederzeit im Blick. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf den Desktop und wählen Sie über das
Kontextmenü die Einträge Eigenschaften, Desktop, Desktop
anpassen und Web (Windows 2000 und 98: Wählen Sie über
das Desktop-Kontextmenü Active Desktop, Desktop anpassen, Web.
Aktivieren Sie die Option Webinhalte auf dem Active Desktop
anzeigen). Klicken Sie auf Neu und geben Sie bei Ort die
Internet-Adresse Ihres Online-Nachrichtenmagazins an, zum Beispiel
www.spiegel.de/schlagzeilen. Bestätigen Sie die Wahl mit OK .
Stellen Sie mit der Maus Größe und Position des Fensters
ein. Öffnen Sie unter Windows XP erneut das
Web-Optionenfenster in Desktop anpassen und fixieren Sie das
Fenster mit Desktopelemente fixieren und OK. Über das
Web-Optionenfenster lässt sich die News-Seite wieder vom
Desktop nehmen. Entfernen Sie im Fenster Webseiten den Haken vor
Ihrer Nachrichten-Seite und bestätigen Sie die Änderung
mit OK. |top|
61. Fotos als Diashow zeigen (Windows XP)
Möchten Sie eine Serie von Fotos ansehen, so können Sie
sich die Bilder in einer Diashow im Vollbildformat anzeigen lassen.
Windows XP bietet die Funktion als Standardaufgabe in Bildordnern
(siehe Tipp 32). Speichern Sie die Fotos in einem neu angelegten
Unterverzeichnis von Eigene Bilder. Öffnen Sie das Verzeichnis
im Windows-Explorer. Markieren Sie die Bilder für die Diashow
und klicken Sie links im Aufgabenfenster unter Bildaufgaben auf als
Diashow anzeigen. |top|
62. Bildschirmschoner herstellen (Windows XP)
Unter Windows XP sind Sie nicht auf die vorhandenen
Bildschirmschoner angewiesen. Sie können sich leicht einen
eigenen Screensaver herstellen - mit einer Diashow Ihrer Fotos.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und gehen Sie
auf Eigenschaften. Wählen Sie bei Bildschirmschoner aus der
Dropdown- Liste Diashow eigener Bilder. Klicken Sie auf
Einstellungen. Stellen Sie die Bildwechselfrequenz und die
Bildgröße ein wählen Sie mit Durchsuchen Ihren
Bildordner mit den Fotos für die Diashow an. Bestätigen
Sie zwei Mal mit OK. |top|
63. Bildschirmschoner starten (Windows XP, 2000)
Sie brauchen nicht zu warten, bis der Bildschirmschoner von
alleine anspringt, wenn Sie den PC vor neugierigen Blicken
schützen möchten. Er lässt sich mit einem Klick
aktivieren. Starten Sie dazu mit der Tastenkombination [Windows F]
die Dateisuche, suchen Sie nach Dateien und Ordnern und geben Sie
im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens die Zeichenfolge *.scr
ein (bei Windows 2000 geben Sie die Zeichenfolge im Feld Nach
folgenden Dateien und Ordnern suchen ein). Im Ergebnisfenster
werden alle Bildschirmschoner angezeigt. Wählen Sie eines der
Programme und ziehen Sie es bei gedrückter rechter Maustaste
auf den Desktop. Klicken Sie im Kontextmenü auf
Verknüpfungen hier erstellen. Um den Bildschirmschoner zu
starten, klicken Sie doppelt auf die Desktop-Verknüpfung. |top|
64. Bildschirmschoner sperren (Windows XP, 2000,
98)
Der Bildschirmschoner ist ein einfaches Mittel gegen Spione, wenn
Sie ihn mit einem Passwort sperren. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Eigenschaften. Suchen
Sie bei Bildschirmschoner aus der Dropdown- Liste einen
Bildschirmschoner aus und aktivieren Sie die Option Kennworteingabe
bei Reaktivierung (bei Windows 2000 und 98: Kennwortschutz).
Stellen Sie die gewünschte Wartezeit ein und bestätigen
Sie die Änderungen mit OK. Sobald der Bildschirmschoner in
Aktion tritt, lässt er sich nur mit Ihrem Kennwort wieder
lösen. |top|
65. Anmeldung sicherer machen (Windows XP)
Windows XP zeigt auf der Willkommenseite alle Benutzerkonten des
Rechners an. Das klassische Anmeldefenster früherer
Windows-Versionen ist sicherer, weil es keine Vorgaben
macht.Anmelden kann sich nur, wer den Namen und das Kennwort eines
Kontos weiß. So aktivieren Sie die klassische Anmeldung:
Gehen Sie auf Start, Systemsteuerung, Benutzerkonten. Klicken Sie
auf Art der Benutzeranmeldung ändern . Deaktivieren Sie die
Option Willkommenseite verwenden und bestätigen Sie mit
Optionen übernehmen. |top|
66. Windows-Explorer starten (Windows XP, 2000,
98)
Öffnen Sie häufig den Windows-Explorer, müssen Sie
nicht mit der Maus umständlich über Start, Arbeitsplatz
gehen. Viel schneller sind Sie mit der in Windows vordefinierten
Tastenkombination [Windows E]. Sie startet den Windows-Explorer in
der Ordneransicht mit zwei Fenstern. |top|
67. Detailansicht festlegen (Windows XP, 2000,
98)
Verzeichnisse lassen sich im Windows- Explorer übersichtlich
als Dateiliste anzeigen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste ins
Hauptfenster des Windows-Explorers und gehen Sie auf Ansicht, Liste
oder Ansicht, Details. Um die Ansichtsoption für den aktuellen
Ordner nach der Änderung ein für alle Mal festzulegen,
wählen Sie im Windows-Explorer Extras, Ordneroptionen, Ansicht
(Windows 98: Ansicht, Ordneroptionen, Ansicht) und aktivieren Sie
die Option Ansichtoptionen für jeden Ordner speichern. Sollen
alle Ordner in derselben Ansicht erscheinen, klicken Sie in den
Ordneroptionen unter Ansicht auf Für alle Übernehmen
(Windows 2000:Wie aktueller Ordner). Klicken Sie auf OK. Um die
Änderung zurückzunehmen, klicken Sie bei Windows XP in
Ordneroptionen, Ansicht auf Alle zurücksetzen (bei Windows
2000: Alle Ordner zurücksetzen) und bestätigen Sie mit
OK. |top|
68. Alle Dateiendungen anzeigen (Windows XP,
2000, 98)
Windows versteckt im Windows-Explorer standardmäßig
alle gängigen Dateiendungen. Statt Dokument.doc sehen Sie nur
Dokument. Das kann gefährlich werden ,weil Sie eine
eingeschmuggelte Datei Dokument.exe nicht als ausführbares und
eventuell schädliches Programm erkennen. Lassen Sie sich
deshalb die Dateiendungen anzeigen. Wechseln Sie im
Windows-Explorer zu Extras, Ordneroptionen, Ansicht (Windows 98:
Ansicht, Ordneroptionen, Ansicht). Deaktivieren Sie die Option
Dateinamenerweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden . Klicken
Sie auf OK. |top|
69. Alle Ordner anzeigen (Windows XP, 2000, 98)
Suchen Sie vergeblich nach der einen oder anderen
Windows-Systemdatei? Das kann daran liegen, dass Windows in der
Standardkonfiguration keine Systemdateien anzeigt. Die
Einschränkung lässt sich leicht aufheben. Gehen Sie im
Windows-Explorer auf Extras, Ordneroptionen, Ansicht (Windows 98:
Ansicht, Ordneroptionen, Ansicht). Deaktivieren Sie die Option
Geschützte Systemdateien ausblenden (Windows XP und
2000).Markieren Sie unter Versteckte Dateien und Ordner nur die
Einstellung Alle Dateien und Ordner anzeigen . (Windows 98: Alle
Dateien anzeigen). Klicken Sie auf OK. |top|
70. Verzeichnis öffnen (Windows XP, 2000,
98)
Standardmäßig öffnet der Windows-Explorer beim
Start über Start, Alle Programme, Zubehör,
Windows-Explorer den Ordner Eigene Dateien. Mit einem einfachen
Trick öffnet der Windows-Explorer sofort das richtige
Verzeichnis. Starten Sie mit den Tasten [Windows R] die
Windows-Eingabeaufforderung und geben Sie dort den Pfad des
gewünschten Verzeichnisses ein, zum Beispiel C:\Eigene
Dateien\September2004\ und drücken Sie die Eingabetaste. Noch
schneller kommen Sie ans Ziel, wenn Sie den Pfad in die
Adressleiste tippen (siehe Tipps 6 und 7). |top|
71. Baumstruktur anzeigen (Windows XP, 2000, 98)
Verzeichnisse und Unterverzeichnisse bilden eine Baumstruktur. Ein
Klick genügt, und der Windows-Explorer zeigt alle Unterordner
eines Verzeichnisses auf einmal an. Öffnen Sie mit den Tasten
[Windows E] den Windows-Explorer. Öffnen Sie im linken Fenster
mit Doppelklicks ein Verzeichnis Ihrer Wahl und drücken Sie
die Multiplikationstaste [x] oben rechts im Nummernfeld. Mit der
Taste [-] im Nummernfeld reduzieren Sie die Verzeichnisanzeige
wieder. Achten Sie darauf, dass die [Num-Lock]-Taste nicht
aktiviert ist. |top|
72. Ordnertyp festlegen (Windows XP)
Windows XP bietet zu jedem Ordner je nach Ordnertyp die passenden
Aufgaben an. Öffnen Sie zum Beispiel über Start, Eigene
Bilder Ihren persönlichen Bildordner. Links sehen Sie ein
Fenster, in dem Sie zwischen verschiedenen Bildaufgaben wählen
können. Mit einem Mausklick lassen Sie Ihre Bilder drucken
oder Als Diashow anzeigen. In einem Musikordner finden Sie Optionen
wie Alle wiedergeben oder Alle Elemente auf Audio-CD kopieren . Um
den Typ eines Ordners zu ändern, klicken Sie mit der rechten
Maustaste darauf und wechseln im Kontextmenü auf
Eigenschaften. Wählen Sie im Reiter Anpassen den Ordnertyp aus
der Dropdown-Liste Diesen Ordner als Vorlage verwenden aus.
Bestätigen Sie die Änderung mit OK. Bei den Ordnern
Eigene Bilder und Eigene Musik ist der Ordnertyp jeweils festgelegt
und lässt sich nicht ändern. |top|
73. Spalteninhalte komplett anzeigen (Windows XP,
2000)
Wenn Sie den Windows-Explorer öffnen, werden unter
Umständen wichtige Spalten-Inhalte nicht vollständig
dargestellt. Mit einem Tastaturkürzel rücken Sie die
Spalten so zurecht, dass der Windows-Explorer die Inhalte aller
ausgewählten Spalten komplett anzeigt. Klicken Sie im
Windows-Explorer ins Hauptfenster und tippen Sie [Strg +]. Die
Taste [+] befindet sich rechts im Nummernfeld. Achten Sie darauf,
dass die [Num-Lock]-Taste nicht aktiviert ist. |top|
74. Pfadleiste anzeigen (Windows XP, 2000, 98)
Die Adressleiste des Windows-Explorers ist sehr praktisch. Sie
zeigt stets den aktuellen Pfad an. Geben Sie in die Adressleiste
einen Verzeichnisnamen samt Pfad ein, landen Sie dort direkt und
ohne Mausklicks. Unter Windows XP ist die Adressleiste beim
Windows-Explorer allerdings standardmäßig deaktiviert.
Um sie anzeigen zu lassen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in
die Menüleiste des Windows-Explorers und im Kontextmenü
auf Adressleiste. Heben Sie die Fixierung der Symbolleiste im
gleichen Kontextmenü mit einem Klick auf Symbolleisten
fixieren auf (nur Windows XP und 2000). Klicken Sie auf den Titel
der Adressleiste und ziehen Sie damit den Balken bei
gedrückter Maustaste unter das Menü mit den
Standardschaltflächen. Fixieren Sie danach die Symbolleiste
wieder (nur Windows XP). |top|
75. Taskleiste verschieben (Windows XP, 2000, 98)
Die Windows-Taskleiste muss nicht am unteren Bildschirmrand
liegen. Sie können Sie auch an anderer Stelle unterbringen.
Lösen Sie bei Windows XP zunächst die Arretierung der
Leiste. Klicken Sie dazu den Balken mit der rechten Maustaste an
und klicken Sie auf Taskleiste fixieren, falls die Option mit einem
Haken aktiviert ist. Bei Windows 2000 und 98 sind die Taskleisten
nicht fixiert. Ziehen Sie die Leiste mit der Maus an den oberen
rechten oder linken Bildschirmrand und fixieren Sie sie
gegebenenfalls wieder. |top|
76. Taskleiste verbergen (Windows XP, 2000, 98)
Wollen Sie den gesamten Bildschirmplatz ausnutzen, können Sie
die Taskleiste verschwinden lassen. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf die Taskleiste. Wählen Sie Eigenschaften und
aktivieren Sie die Option Taskleiste automatisch ausblenden (unter
Windows 2000 heißt die Option Automatisch im Hintergrund).
Bei Bedarf lässt sich die Taskleiste jederzeit leicht
öffnen: Schieben Sie nur die Maus an den Bildrand, und sie
steht zur Verfügung. |top|
77. Eigene Symbolleiste anlegen (Windows XP,
2000, 98)
Oft genutzte Programme haben Sie jederzeit griffbereit, wenn Sie
die Anwendungen mit einer eigenen Symbolleiste auf den Desktop
bringen. Legen Sie dazu mit dem Windows-Explorer im Verzeichnis
Eigene Dateien einen leeren Ordner an. Als Namen wählen Sie
zum Beispiel Eigene Programme. Minimieren Sie mit den Tasten
[Windows D] alle Fenster. Heben Sie die Taskleistenfixierung auf
(siehe Tipp 35, nur bei Windows XP erforderlich). Klicken Sie mit
der rechten Maustaste in die Windows-Taskleiste und wählen Sie
Symbolleisten, Neue Symbolleiste. Geben Sie den eben erzeugten
Ordner an und bestätigen Sie mit OK. Ziehen Sie den Titel der
neuen Leiste mit der Maus aus der Taskleiste in die rechte obere
Bildschirmecke, um die eigene Symbolleiste an den rechten Rand zu
legen. Ziehen Sie die persönlichen Programm-Icons mit der Maus
aus dem Windows-Explorer in die Symbolleiste. Bei Bedarf
können Sie die Leiste mit der Maus schmäler ziehen, damit
sie weniger Platz auf dem Desktop beansprucht. Besonders schlank
wird der Balken, wenn Sie vorher die Beschriftungen entfernen und
kleine Symbole wählen. Klicken Sie dazu mit der rechten
Maustaste in die Leiste und gehen Sie im Kontextmenü zuerst
auf Ansicht, kleine Symbole, klicken Sie dann auf Text anzeigen und
Titel anzeigen. Zum Entfernen der Symbolleiste klicken Sie mit der
rechten Maustaste darauf und wählen Schließen
beziehungsweise Symbolleiste schließen. |top|
78. Desktop-Symbole verbergen (Windows XP)
Oft stören zu viele Desktop-Symbole die Sicht auf das
Hintergrundbild. Das muss nicht sein: Verschieben Sie die
Desktop-Symbole in eine eigene Symbolleiste. Legen Sie wie in Tipp
37 eine Symbolleiste am rechten Bildrand an, aber wählen Sie
im Kontextmenü der Taskleiste statt Symbolleisten, Neue
Symbolleiste die Option Symbolleiste, Desktop . Die neue
Symbolleiste enthält alle Desktop-Verknüpfungen. Um Icons
vom Desktop-Hintergrund zu entfernen, klicken Sie mit der rechten
Maustaste darauf und wählen Symbole anordnen nach,
Desktopsymbole anzeigen . Um die Änderung zurückzunehmen,
bringen Sie die Objekte mit Symbole anordnen nach, Desktopsymbole
anzeigen wieder auf den Desktop. Löschen Sie danach die Leiste
mit einem Klick der rechten Maustaste und Symbolleiste
schließen. |top|
79. Startmenü sortieren (Windows XP, 2000,
98)
Sie haben viele Programme installiert. Windows zeigt die
Programmgruppen aber nicht alphabetisch an, sondern unsortiert
durcheinander. Gehen Sie auf Start, Alle Programme (bei Windows
2000 und 98: Programme ). Klicken Sie mit der rechten Maustaste in
die Liste der Programme und wählen Sie im Kontextmenü
Nach Namen sortieren. Dasselbe können Sie bei jedem
Untermenü durchführen. |top|
80. Alle Menüeinträge anzeigen (Windows
2000)
Windows 2000 blendet im Startmenü alle selten benutzten
Programme aus. Sie erscheinen erst nach einem Klick auf den
Doppelpfeil am Ende eines Untermenüs. Bevorzugen Sie die
Vollansicht, können Sie dieses Ausblenden auch dauerhaft
abstellen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste
und wählen Sie im Kontextmenü Eigenschaften. Deaktivieren
Sie die Option Persönlich angepasste Menüs verwenden. |top|
81. Startmenü verkleinern (Windows XP, 2000,
98)
Das XP-Startmenü nimmt mit den voreingestellten großen
Symbolen viel Platz ein und verdeckt fast ein Viertel des Desktops.
Weniger sperrig ist die klassische Ansicht mit kleinen Symbolen.
Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf Start und
wählen Sie Eigenschaften. Aktivieren Sie die Option
Klassisches Startmenü , klicken Sie auf den Anpassen-Button
und setzen Sie bei Kleine Symbole im Startmenü anzeigen ein
Häkchen. Bestätigen Sie die Aktion zwei Mal mit OK. Auch
bei Windows 2000 oder 98 sparen Sie mit kleinen Symbolen Platz im
Startmenü. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die
Taskleiste und wählen Sie im Kontextmenü Eigenschaften.
Aktivieren Sie die Option Kleine Symbole im Menü "Start"
anzeigen. |top|
82. Taskleiste vergrößern (Windows XP,
2000, 98)
Je mehr Anwendungen gleichzeitig aktiv sind, desto enger wird es
in der Taskleiste, in der alle gestarteten Programme mit Icons
angezeigt werden. Hätten Sie in der Taskleiste gern mehr
Platz, können Sie sie leicht vergrößern. Heben Sie
wie in Tipp 35 beschrieben die Arretierung der Taskleiste auf (nur
Windows XP). Schieben Sie den Mauszeiger auf den oberen Rand der
Leiste, bis ein Doppelpfeil erscheint. Klicken Sie darauf und
lassen Sie die Maustaste gedrückt, um den Kasten nach oben hin
größer zu ziehen. Fixieren Sie die Taskleiste wieder,
sobald Sie mit der Korrektur fertig sind (nur Windows XP). |top|
83. Systemsteuerung öffnen (Windows XP)
Die Systemsteuerung wird häufig gebraucht. Legen Sie deshalb
die Systemsteuerung als Verknüpfung auf den Desktop. Klicken
Sie dazu auf Start und ziehen Sie den Menüpunkt
Systemsteuerung mit der Maus auf den Desktop. Der Eintrag bleibt
dabei an der ursprünglichen Stelle im Startmenü erhalten.
Sie öffnen die Systemsteuerung per Doppelklick auf das neue
Desktop-Symbol. Um die Änderung rückgängig zu
machen, brauchen Sie die Verknüpfung nur zu löschen. |top|
84. Arbeitsplatz anzeigen (Windows XP, 2000, 98)
Ihre Laufwerke haben Sie sofort parat, wenn Sie den Arbeitsplatz
in die Taskleiste kopieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste
in die Taskleiste und wählen Sie Symbolleisten, neue
Symbolleiste, Arbeitsplatz. Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
|top|
85. Systemeigenschaften öffnen (Windows XP,
2000, 98)
Über das Menü Systemeigenschaften lassen sich unter
anderem Gerätetreiber, Benutzerprofile und der Systemstart
verwalten. Mit dem Tastaturkürzel [Windows Pause] holen Sie
das Menü im Handumdrehen auf den Bildschirm. |top|
86. Systemsteuerung vereinfachen (Windows XP)
Windows XP ordnet die Komponenten der Systemsteuerung in
Menüs und Untermenüs an. Das ist unübersichtlich.
Sie können die Gesamtansicht auf die Elemente der
Systemsteuerung - wie man sie bei den XP-Vorgängern hatte - im
Nu wieder herstellen. Öffnen Sie die Systemsteuerung und
klicken Sie links auf Zur klassischen Ansicht wechseln. |top|
87. Verknüpfungen anlegen (Windows XP)
Standardmäßig zeigt der Desktop bei Windows XP nur den
Papierkorb an. Sie haben die Möglichkeit, sich die von
früheren Windows-Versionen bekannten
Standardverknüpfungen Arbeitsplatz, Eigene Dateien, Internet
Explorer und Netzwerkumgebung anzeigen zu lassen. Klicken Sie dazu
mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie im
Kontextmenü Eigenschaften. Gehen Sie im Reiter Desktop auf
Desktop anpassen und wählen Sie im Reiter Desktopelemente Ihre
Verknüpfungen. Bestätigen Sie zwei Mal mit OK. |top|
88. Senden-an-Menü erweitern (Windows XP,
2000, 98)
Dateien in einen bestimmten Zielordner zu kopieren - zum Beispiel
ein Verzeichnis Ablage - fällt mit dem Menü Senden an
sehr leicht. Um das Menü zu erweitern, gehen Sie auf Start,
Ausführen, geben den Pfad %userprofile%\sendto ein (Windows
98: %windir%\sendto) und drücken die Eingabetaste - der
Windows-Explorer öffnet das persönliche SendTo
-Verzeichnis. Legen Sie dort mit Datei, Neu, Verknüpfung eine
Verknüpfung mit dem gewünschten Ordner an. Geben Sie der
Verknüpfung den passenden Namen, in diesem Beispiel Ablage. Um
über Senden an eine Datei in den Ablage-Ordner zu kopieren,
klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Dateisymbol und gehen
auf Senden an, Ablage. Entfernen können Sie den
Senden-an-Menüeintrag, indem Sie im Verzeichnis Senden an die
Verknüpfung mit Ablage wieder löschen. |top|
89. Ordnersymbole wählen (Windows XP)
Verzeichnisse und Laufwerke erscheinen in Windows jeweils mit
einem Standardsymbol. Sie finden Ihre Ordner schneller, wenn Sie
ihnen neue Icons zuordnen. Klicken Sie dazu mit der rechten
Maustaste auf den Ordner oder das Laufwerk. Gehen Sie auf
Eigenschaften, Anpassen, Anderes Symbol (Windows 2000 und 98:
Eigenschaften, Verknüpfung, Anderes Symbol). Wählen Sie
per Mausklick in der angezeigten Symbolliste das gewünschte
Bild und bestätigen Sie mit OK . Um die Änderung
später rückgängig zu machen, klicken Sie in der
Registerkarte Anpassen auf Wiederherstellen (nur Windows XP). |top|
90. Eigenes Kontosymbol festlegen (Windows XP)
Windows XP zeigt auf dem Willkommen-Bildschirm alle Benutzerkonten
mit kleinen Icons an. Sie können Ihr Konto mit einem eigenen
Bild ausstatten. Stellen Sie die Datei des Bildes ins Verzeichnis
Eigene Bilder. Möglich sind die Formate BMP, JPG, PNG und GIF.
Die Größe spielt dabei keine Rolle. Wählen Sie
Start, Systemsteuerung, Benutzerkonten. Klicken Sie Ihr Konto an
und wählen Sie Eigenes Bild ändern. Öffnen Sie mit
Weitere Bilder suchen Ihr Verzeichnis Eigene Bilder und klicken Sie
doppelt auf das gewünschte Bild. |top|
91. Benutzer wechseln (Windows XP)
Bei Windows XP können mehrere Benutzer gleichzeitig
angemeldet sein. Um von einem zum anderen Nutzer zu wechseln,
öffnen Sie mit dem Tastenkürzel [Windows L] den
Anmeldebildschirm oder das klassische Anmeldefenster (siehe Tipp
25). Gleichzeitig frieren Sie damit die laufende Windows-Sitzung
ein (siehe Tipp 12). |top|
92. Atomzeit einstellen (Windows XP)
Die Uhr von Windows XP synchronisiert sich selbstständig alle
zehn Tage mit dem ein Uhrzeitserver von Microsoft. Sollten Sie
einen anderen Uhrzeitserver bevorzugen, klicken Sie rechts unten
doppelt auf die Windows-Uhr und wählen Sie Internetzeit.
Klicken Sie auf Server und ersetzen Sie time. windows.com durch den
Namen eines Zeitservers Ihrer Wahl. Der Taktgeber der
Physikalisch-Technischen Bundesanstalt heißt beispielsweise
ptbtime1.ptb.de. Mit Jetzt aktualisieren stellen Sie die Uhr. |top|
93. Bildschirminhalt kopieren (Windows XP, 2000,
98)
Ein Screenshot lässt sich ohne ein spezielles Tool für
die Bildverarbeitung anfertigen. Kopieren Sie mit der Taste [Druck]
ein Foto des Desktops in die Zwischenablage. Mit [Alt Druck]
kopieren Sie ein Abbild des gerade aktiven Fensters. Fügen Sie
anschließend mit [Strg V] den Screenshot in das
Windows-Bildprogramm Paint oder in Ihr Office-Dokument ein. |top|
94. Bei Hochstellen warnen (Windows XP, 2000, 98)
Wer viel schreibt, aktiviert manchmal versehentlich die
Feststelltaste. Windows kann Sie mit einem Signalton warnen, sobald
Sie auf die Taste kommen. Starten Sie dazu die Systemsteuerung.
Aktivieren Sie in Eingabehilfen, Tastatur die Option Statusanzeige
aktivieren. Bestätigen Sie die Änderung mit OK. |top|
95. Endgültig löschen (Windows XP,
2000, 98)
Dateien, die Sie mit Sicherheit nicht mehr benötigen,
können Sie auch endgültig löschen - mit der
Tastenkombination Umschalttaste und [Entf]. Die so entfernten
Objekte wandern nicht in den Papierkorb und lassen sich deshalb
nicht mehr herstellen. Vorteil: Es wird beim Löschen wirklich
Platz auf der Festplatte frei. |top|
96. Mit Datenauszügen kopieren (Windows XP,
2000, 98)
Die Zwischenablage ist praktisch, um Textbausteine zu verschieben
oder zu kopieren. Hantieren Sie gleichzeitig mit mehreren
markierten Abschnitten, werden Sie jedoch mit der Zwischenablage
nicht froh, da sie nur ein Element speichert. Besser eignen sich
Datenauszüge, die bei OLE-fähigen Programmen wie
Microsoft Word, Wordpad oder Word Perfect zur Verfügung
stehen: Markieren Sie Textteile, die Sie wiederholt verwenden, und
ziehen Sie sie mit der Maus auf den Desktop. Fügen Sie die
Bausteine anschließend per Drag and Drop im Dokument ein. |top|
97. Kopieren mit Tastaturkürzeln (Windows
XP, 2000, 98)
Kopieren, Ausschneiden, Einfügen - alle Funktionen lassen
sich zwar mit wenigen Mausklicks im Menü des Windows-Explorers
oder in anderen Anwendungen ausführen. Schneller kommen Sie
jedoch mit Tastenkombinationen ans Ziel. Drücken Sie [Strg C],
um ein markiertes Objekt zu kopieren, [Strg X], um es
auszuschneiden, und [Strg V], um es an anderer Stelle
einzufügen. |top|
98. Zeichen in Text einfügen (Windows XP,
2000, 98)
Manche Programme bieten keine Sonderzeichen an - zum Beispiel
Notepad. Mit Hilfe des Windows-Tools charmap.exe können Sie
die Symbole trotzdem importieren. Gehen Sie auf Start,
Ausführen und geben Sie den Befehl charmap ein. Klicken Sie in
der Zeichentabelle doppelt auf das gewünschte Zeichen und
kopieren Sie den in der Zeichenauswahl angezeigten Buchstaben mit
Kopieren in die Zwischenablage. Fügen Sie anschließend
in Ihrem Programm das Symbol mit dem Einfügen -Befehl oder
[Strg V] in den Text ein. |top|
99. Dokumente ins Startmenü holen (Windows
XP, 2000, 98)
Öffnen Sie regelmäßig ein bestimmtes Dokument -
zum Beispiel einen persönlichen Notizblock oder ein Handbuch
im PDF-Format, so erleichtern Sie sich die Arbeit, wenn Sie die
Datei als Verknüpfung ins Startmenü stellen. Ziehen Sie
dazu die Datei ähnlich wie in Tipp 5 mit der Maus in die
Startleiste des Startmenüs. |top|
100. Setup-Meldungen deaktivieren (Windows XP)
Jedes Mal, wenn Sie unter Windows XP eine Software installieren,
erscheint beim Klick auf den Start-Button die Meldung, dass neue
Programme installiert wurden. Das muss nicht sein. Um die Meldungen
abzuschalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start,
wählen im Kontextmenü Eigenschaften und klicken auf die
Registerkarte Startmenü. Ein Klick auf Anpassen gibt ein
weiteres Menü frei. Wechseln Sie auf den Reiter Erweitert und
entfernen Sie den Haken bei Zuletzt installierte Programme
hervorheben. Bestätigen Sie die Änderung mit einem Klick
auf den OK-Button. |top|
101. Windows-Einstellungen speichern
Speichern Sie alles, was zu Ihrer persönlichen
Windows-Konfiguration gehört: Größe und Lage der
Taskleisten, Desktop-Verknüpfungen, eigene Tastaturkürzel
und Icons. Damit sind Sie bestens vorbereitet, wenn Sie Windows
einmal neu installieren. Spielen Sie die gespeicherte Konfiguration
einfach wieder auf, und das frisch installierte Betriebssystem
sieht aus wie zuvor.
Windows XP:
Legen Sie zum Speichern die Windows-Setup-CD ein und klicken Sie im
Willkommen-Bildschirm auf Zusätzliche Aufgaben
durchführen. Wählen Sie Dateien und Einstellungen
übertragen. Aktivieren Sie die Option Quellcomputer und folgen
Sie den Hinweisen des Assistenten.Wählen Sie als Speicherort
ein externes Laufwerk, eine zweite Festplatte oder ein Verzeichnis
C:\Einstellungen, das Sie anschließend auf CD brennen. Eine
Diskette bietet zu wenig Platz. Mit demselben Assistenten spielen
Sie Ihre Daten nach der Installation wieder ein. Ersetzen Sie
lediglich die Option Quellcomputer durch Zielcomputer.
Windows 2000:
Melden Sie sich als Administrator an und kopieren Sie Ihr
persönliches Profilverzeichnis
C:\WINNT\Profiles\IhrBenutzername auf einen Backup-Datenträger
- so wie unter Windows XP. Wollen Sie nur Einstellungen, aber keine
Dateien speichern, sichern Sie das Profilverzeichnis ohne den
Ordner C:\WINNT\Profiles\IhrBenutzername\Eigene Dateien. Melden Sie
sich zum Zurückspielen der Einstellungen wieder als
Administrator an und kopieren Sie das gesicherte Profil vom
Backup-Laufwerk in den Profilordner. Vorsicht: Änderungen, die
Sie inzwischen vorgenommen haben, gehen dabei verloren.
Windows 98:
Schließen Sie alle Anwendungen. Falls Sie mit einem
Benutzerkonto arbeiten, kopieren Sie aus dem Windows-Verzeichnis
C:\Windows\ die Ordner Desktop, Favoriten, Netzwerkumgebung,
Profiles\IhrBenutzername, SendTo, ShellNew und Startmenü auf
ein Backup-Medium. Falls Sie kein Benutzerkonto verwenden, sichern
Sie aus C:\Windows die Ordner Anwendungsdaten, Desktop, Favoriten,
Netzwerkumgebung, SendTo, ShellNew und Startmenü . Speichern
Sie zusätzlich die Profildatei C:\Windows\User.dat. Um die
Einstellungen zurückzuspielen, kopieren Sie die Verzeichnisse
und Dateien vom Speichermedium wieder an die ursprüngliche
Position. Achtung: Änderungen, die Sie seit dem Backup
vorgenommen haben, gehen verloren. |top|
102. Automatischen Neustart deaktivieren
Bei schweren Problemen zeigen ältere Windows-Versionen einen
Bluescreen an, der Informationen zur Fehlersuche bietet. Windows XP
zeigt keinen Bluescreen, sondern startet einfach neu. Falls es
bereits beim Start zu einem schweren Fehler kommt, kann das zu
einem Teufelskreis führen: Windows XP startet in einer
Endlosschleife immer wieder neu. Um den automatischen Neustart von
Windows XP zu verhindern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
"Arbeitsplatz" und wählen "Eigenschaften". Klicken Sie auf
"Erweitert" und dann im Abschnitt "Starten und Wiederherstellen"
auf "Einstellungen". Entfernen Sie den Haken bei der Option
"Automatisch Neustart durchführen". |top|
103. Autostart entrümpeln (Ab Windows 95)
Zu viele Programme im Autostart-Verzeichnis verursachen oft
Probleme..Wenn der Computer immer länger zum Hochfahren
braucht, langsamer reagiert und öfter abstürzt, sind
meist zu viele Programme im Autostart-Verzeichnis die Ursache. Als
Nutzer von Windows 98, 98 SE, Me und XP klicken Sie auf "Start,
Ausführen", geben den Befehl msconfig ein und drücken die
Eingabetaste. Klicken Sie auf den Reiter "Systemstart". Sie sehen
nun eine lange Liste aller Programme im Autostart-Verzeichnis.
Entfernen Sie bei Programmen, die Sie nicht benötigen, den
Haken aus der Checkbox. Die Programme werden dann nicht mehr
automatisch mit Windows gestartet. Wenn Sie sich nicht sicher sind,
ob ein Autostart-Programm eine wichtige Funktion erfüllt oder
lediglich Ballast ist, hilft Ihnen die Website www.sysinfo.org.
Geben Sie unter "Startup quick search" den Namen des
Startup-Programms ein und klicken Sie auf die Lupe. Sie erfahren
dann, welche Funktion das Programm erfüllt. Für Nutzer
von Windows 95, NT und 2000 ist das Tool Startup Control Panel
(www.mlin.net/StartupCPL.shtml) ein vergleichbar nützliches
Werkzeug zum Bearbeiten der Autostart-Einträge. |top|
104. Datei- und Ordnernamen kopieren (Windows
Explorer)
Ordnernamen können bequem in der Adressleiste des
Windows-Explorers kopiert werden. Die Namen von Ordnern und Dateien
können Sie mit Hilfe des Windows-Explorers einfach und schnell
kopieren. Ordnernamen kopieren Sie bequem in der Adressleiste des
Windows-Explorers. Sie zeigt nicht nur den Namen des Ordners,
sondern den ganzen Pfad - also alle darüber liegenden Ordner -
an. Um einen Dateinamen zu kopieren, markieren Sie die Datei und
starten mit der Taste [F2] den "Umbenennen-Vorgang". Kopieren Sie
den Dateinamen per [Strg C]. Drücken Sie [Esc], um den
"Umbenennen-Vorgang" ohne Veränderung des Dateinamens
abzubrechen. |top|
105. Feststelltaste per Umstelltaste lösen
(Windows XP)
Die Großschreibung wird bei Windows XP nicht mehr wie bei
früheren Windows-Versionen deaktiviert.Um bei Windows XP die
Großschreibung zu deaktivieren, drückt man - anders als
bei früheren Windows-Versionen und Schreibmaschinen - nicht
auf die Umstelltaste, sondern erneut auf die Feststelltaste. Um das
zu ändern, wählen Sie "Start, Systemsteuerung, Datums-,
Zeit, Sprach- und Regionaleinstellungen". Wählen Sie dort
"Regions- und Spracheinstellungen", klicken Sie auf "Sprachen" und
"Details". Aktivieren Sie "Umstelltaste drücken" und
bestätigen Sie zwei Mal mit "OK". Um nicht versehentlich die
Feststelltaste zu drücken, können Sie sich per Tonsignal
warnen lassen. Wählen Sie dazu "Systemsteuerung,
Eingabehilfen, Eingabehilfen" und aktivieren Sie auf der
Registerkarte "Tastatur" die Option "Statusanzeige aktivieren".
Windows verwendet für den Signalton den internen
Computerlautsprecher. |top|
106. USB-Stick ohne Neustart anzeigen Windows XP
Ein USB-Stick ist nicht nur für den Notfall gedacht, das
Medium etablierte sich auch als Diskette der Zukunft. Ein
USB-Stick, der ansonsten tadellos funktioniert, wird bei Windows XP
manchmal nach dem Anstecken nicht gefunden. Er wird zwar im
Geräte-Manager aufgeführt, erscheint aber weder im
Arbeitsplatz noch im Windows- Explorer. Ein Rechnerneustart hilft
fast immer, ist aber lästig. So vermeiden Sie den Neustart:
Wählen Sie "Start, Einstellungen, Systemsteuerung, Verwaltung,
Computerverwaltung". Suchen Sie dort den Eintrag "Datenspeicher".
Klicken Sie direkt darunter auf "Datenträgerverwaltung".
Klicken Sie dort mit der rechten Maustaste auf den USB-Stick und
wählen Sie im Kontextmenü "Laufwerkbuchstaben und -pfade
ändern". Klicken Sie auf "Hinzufügen" und dann auf "OK".
Der Stick erscheint unter einem neuen Laufwerkbuchstaben im
Windows-Explorer. |top|
107. Programmstarts im Startmenü
verschleiern (Windows XP)
Indem Sie Programmstarts im Startmenü abschalten, wahren Sie
sich ein wenig Privatsphäre. Das normale
Windows-XP-Startmenü zeigt Ihnen automatisch die zuletzt
benutzten Programme. Das kann praktisch sein, falls Sie diese
demnächst wieder benutzen wollen. Auf Büro-PCs ist es
aber mitunter ein belastender Zeuge für
Fremdbeschäftigungen wie Spielen, MP3-Rippen, Chatten oder
Filesharing. Die Lösung: Öffnen Sie den Registrierungs-
Editor mit "Start, Ausführen" und der Eingabe des Befehls
regedit. Navigieren Sie dann in der Registry zu
"HKEY_CURRENT_USER\Software \Classes\Applications". Existiert
dieser Eintrag nicht, erzeugen Sie im Schlüssel
"HKEY_CURRENT_USER\Software \Classes" über das Menü
"Bearbeiten, Neu, Schlüssel" selbst einen neuen Schlüssel
namens Applications. Nun benötigen Sie den Namen des
Programms, das im Startmenü künftig nicht mehr auftauchen
soll. Um diesen Namen zu ermitteln, klicken Sie im Startmenü
mit der rechten Maustaste auf das fragliche Programm und
wählen aus dem Kontextmenü die Option "Eigenschaften".
Das Feld "Ziel" enthält die benötigte Information: den
Namen der Programmdatei am Ende des Pfades. Bei "C:\Programme\Turbo
Navigator\tn.exe" ist das beispielsweise "tn.exe", bei
"C:\Programme\CDex_ 150\CDex.exe" ist es "CDex.exe".
Übernehmen Sie den Dateinamen in die Zwischenablage, indem Sie
ihn markieren und mit [Strg C] kopieren. Erzeugen Sie
anschließend im Registrierungs- Editor im Schlüssel
"HKEY_ CURRENT_USER\Software\Classes\Ap plications" einen weiteren
Key und fügen Sie als Namen den Dateinamen per [Strg V] aus
der Zwischenablage ein. Abschließend erzeugen Sie in dem neu
erstellten Schlüssel über "Bearbeiten, Neu, Zeichenfolge"
einen Eintrag namens NoStartPage. Wiederholen Sie den Vorgang
für alle Anwendungen, die Sie künftig lieber nicht mehr
im Startmenü sehen wollen. |top|
108. Bios-Passwort
Ein Bios-Passwort sorgt dafür, dass sich nur Berechtigte am
Rechner anmelden können. Das Bios (Basic Input Output System)
ist für den Startvorgang Ihres Rechners verantwortlich. Ein
hier gesetztes User-Passwort verhindert, dass sich der Rechner ohne
dessen Kenntnis starten lässt. Ins Bios kommen Sie durch
Drücken einer bestimmten Taste oder Tastenkombination
während des Startvorgangs, gebräuchlich sind
»Entf«, »F1«, oder »F2«, im
Zweifel hilft Ihnen das Benutzerhandbuch weiter.
Das User-Passwort kann meist unter »Security « oder
»Sicherheit« gesetzt werden, Kombinationen aus Zeichen
und Zahlen sind sinnvoll, deutsche Sonderzeichen besser zu
vermeiden. |top|
109. Konten anlegen
Viele Notebook-User arbeiten mit einem einzigen Konto mit
Administrator-Rechten, das den vollen Zugriff auf alle Dateien und
Einstellungen des Rechners gewährt. Da auch Applikationen
diese weit reichenden Rechte nutzen können, ist der Rechner
vor Angriffen aus dem Internet nur unzureichend geschützt.
So machen Sie die Schotten dicht: Unter »Start«,
»Systemsteuerung«, »Benutzerkonten « finden
Sie das Menü zur Benutzerverwaltung. Hier können Sie
über »Neues Konto erstellen« ein Online-Konto
einrichten, das nur eingeschränkten Zugriff erlaubt (siehe
unten). |top|
110. Zugriff nur für Befugte.
Zuerst müssen Sie dem Konto einen Namen geben, danach den
Konto-Typ wählen. Ein Administrator-Konto hat fast
uneingeschränkten Zugriff auf alle Ressourcen, der Typ
»Eingeschränkt« erlaubt nur den Zugriff auf unter
ihm erstellte Dokumente und »Gemeinsame Dateien« sowie
Änderungen am Erscheinungsbild von Windows XP unter diesem
Konto.
Durch »Konto erstellen« wird das Konto erzeugt und
steht beim nächsten Neustart zur Benutzung zur Verfügung.
Doch hier müssen Sie vorsichtig sein: Es gibt Programme, die
nur mit Administrator-Rechten einwandfrei laufen. |top|
111. Datenaustausch
Das eingeschränkte Konto gewährt nur auf die unter
»Eigene Dateien« und die unter »Gemeinsame
Dateien« liegenden Objekte Zugriff. Wollen Sie auf die
gemeinsamen Dateien auch über ein Netzwerk von einem anderen
PC aus zugreifen, müssen Sie den Ordner über einen
Rechtsklick bei »Eigenschaften« unter »Diesen
Ordner im Netzwerk freigeben« mit einem Häkchen
freigeben und mit einem Namen versehen. Ein weiteres Häkchen
bei »Netzwerkbenutzer dürfen Daten verändern«
darunter gewährt anderen PCs neben Lese- auch Schreibrechte.
|top|
112. Windows-Update ohne WGA (Windows Genuine
Advantage)
1. Öffnen Sie 'Startmenü/Alle Programme/Windows-Update'.
Danach öffnet sich das WU-Interface. Jetzt wählen Sie
links 'Administratoroptionen' und dort finden Sie einen direkten
Link zum 'Windows-Update-Katalog'.
2. Wählen Sie 'Updates für Microsoft-Betriebssysteme
suchen'. Entscheiden Sie sich für ein System sowie die Sprache
und klicken auf 'suchen'. Jetzt finden Sie sämtliche Updates
für eine bestimmte Plattform vor. Wählen Sie aus mit
'Hinzufügen' und laden Sie es via 'Zum Downloadwarenkorb
wechseln' herunter, indem Sie einen Zielpfad auswählen und
'jetzt Downloaden' wählen. |top|
113. Windows-Update lokal speichern
Beim Downloaden von Windows-Update, besteht keine
Möglichkeit, dies lokal zu speichern. Im Falle einer
Neuinstallation, müssen Sie alle Downloads erneut
herunterladen. Dies geht auch anders:
Gehen Sie auf www.microsoft.com/downloads. Hier finden Sie die
wichtigsten Service Packs und Sicherheitsupdates und haben die
Möglichkeit, diese mit 'Download' beispielsweise auf einen
Server im Heimnetzwerk zu speichern. |top|
114. rechte Maustaste im IE blockiert
Ist im IE die rechte Maustaste blockiert: mit der rechten
Maustaste auf ein Websitobjekt klicken, gedrückt halten und
Leertaste drücken, sodass der Sperrdialog entfernt wird. Jetzt
Maustaste loslassen und erneut klicken. |top|
115. Systemeigenschaften schnell aufrufen
Drücken Sie gleichzeitig die Windows-Taste und die Taste
Pause. |top|
116. Eigenschaften einer beliebigen Datei
aufrufen
Halten Sie die Taste Alt gedrückt und klicken Sie doppelt auf
die Datei. |top|
117. Passwörter löschen
Drücken Sie gleichzeitg die Windows-Taste und "R". Dann geben Sie folgendes ein und klicken auf OK: "rundll.exe keymgr.dll,KRShowKeyMgr". Es erscheint die Passwortverwaltung. |top|
118. Schnellzugriff auf Bildschirmtastatur
Drücken Sie gleichzeitg die Windows-Taste und "R". Dann geben Sie folgendes ein und klicken auf OK: "osk". |top|
119. Uhrzeit synchronisieren
"Start/Ausführen" und "w32tm /re-sync" eingeben und "OK". |top|
Quelle: GMX.de
* Hinweis: Die Nutzung der
Tipps geschieht auf eigene Gefahr. Es wird keinerlei Verantwortung
für deren Funktion und/oder für eventuelle Schäden,
die durch deren Verwendung entstehen könnten, übernommen.
Registry-Tipps* (Quelle: GMX.de)
Windows schneller machen
Wie Sie Animationen unterdrücken, Sprechblasen deaktivieren,
die Startmenü-Verzögerung abschalten und Dateien
schneller kopieren.
201. Animationen unterdrücken
Sie haben auf Ihrem alten Computer Windows XP installiert. Doch
die grafische Oberfläche von Windows reagiert nur träge.
Drag-and-Drop-Aktionen werden mit Zeitverzögerung
ausgeführt.
Betagten Computern machen die großzügigen Animationen
des Windows-XP-Desktops zu schaffen, da sie ihm viel Rechenleistung
entziehen. Über Appearance, Interface, Effects, Windows FX
Options #1 beziehungsweise #2 können Sie die Kinkerlitzchen
abschalten. Entfernen Sie in beiden Bereichen die Haken bei allen
Kästchen. Lassen Sie lediglich die Option Show menu shortcuts
underlined im Eintrag Options #2 aktiviert. |top|
202. Sprechblasen deaktivieren
Sie verwenden seit einiger Zeit Windows XP und waren über die
Hilfestellungen per Sprechblase dankbar. Doch jetzt kennen Sie sich
aus und wollen die Sprechblasen loswerden.
Schalten Sie die Tipps einfach aus. Wechseln Sie dazu zum
Schlüssel Interface, ToolTips/BalloonTips, Windows XP Balloon
Tips. Entfernen Sie den Haken bei Enable Balloon Tips. |top|
203. Startmenü-Verzögerung abschalten
Sie haben einen älteren PC. Da der Support für Windows
95 eingestellt wurde, wollen Sie auf XP umsatteln. Doch die
Bedienung über das Startmenü dauert sehr lange.
Wählen Sie Appearance, Start Menu, Common, Menu Reaction
Speed und setzen Sie die Verzögerung von 400 Millisekunden auf
1 herunter. |top|
204. Dateien schneller kopieren
Um auf der Festplatte Ordnung zu halten, kopieren Sie oft Dateien
von einem Verzeichnis in ein anderes. Sie öffnen dazu stets
mehrere Windows-Explorer-Fenster. Auf die Dauer wird das recht
unübersichtlich.
Nehmen Sie die Befehle Verschieben und Kopieren in das
Kontextmenü der Dateien auf. Dann genügt ein Klick der
rechten Maustaste auf die jeweilige Datei oder den Ordner, um das
Objekt über den Befehl In Ordner kopieren… oder In
Ordner verschieben… an seinen neuen Bestimmungsort zu
bewegen. Navigieren Sie dazu über Appearance,
Files&Folders, ANY File zum Schlüssel Any File Context
Menu Options #2. Setzen Sie bei beiden Einträgen einen Haken.
Übernehmen Sie die Änderungen mit Apply Changes (F9).
Windows-Netzwerk optimieren
Wie Sie die Netzwerk-Verbindung beschleunigen, den Proxy optimieren
und den File-Server auf Trab bringen. |top|
205. Netzwerk-Verbindung beschleunigen
Sie verwenden Windows XP und haben einen DSL-Anschluss mit einem
Downstream von 1024 kBit pro Sekunde. Die Download-Geschwindigkeit
liegt unter den zugesicherten 128 KByte pro Sekunde.
Seit Windows 2000 setzt Microsoft bei Netzwerk-Verbindungen den
Dienst Quality of Service (QoS) ein. Dieser Dienst reserviert je
nach Verbindung bis zu 20 Prozent der Bandbreite, ist aber für
DSL-Verbindungen nutzlos. Um ihn abzuschalten, wechseln Sie auf
Network, Quality of Service, QoS Percentage. Geben Sie rechts oben
0 ein und klicken Sie auf Apply Changes (F9) oder drücken Sie
die Taste [F9]. |top|
206. Proxy optimieren
Sie haben einen älteren PC als Internet-Gateway für Ihr
Heimnetz eingerichtet. Doch jedes Mal, wenn mehrere Computer
gleichzeitig auf den Gateway zugreifen, ist die
Verbindungsgeschwindigkeit der einzelnen PCs unterschiedlich.
Schalten Sie Load Balancing ein. Dann versucht Windows, die
Bandbreite gerecht zu verteilen. Wählen Sie Network, Network
Interface, Automatic Load Balancing und setzen Sie einen Haken bei
Enable Load Balancing. |top|
207. File-Server auf Trab bringen
In Ihrem Heimnetz haben Sie einen PC als File-Server eingerichtet,
um sich das tägliche Backup zu erleichtern und um von jeder
Workstation aus Zugriff auf die wichtigsten Daten zu haben. Der
File-Server reagiert aber oft ziemlich träge.
Verbieten Sie Windows, bei jedem Zugriff die Datei-Attribute zu
aktualisieren. Wechseln Sie zum Schlüssel System, File System,
Windows NT/2K/XP Options, Windows File System Options. Entfernen
Sie den Haken bei Enable Update of "Last Access" attribute. Der
Server sollte jetzt die Clients schneller bedienen.
Windows sicherer machen
Wie Sie ohne Registrierung Updaten, das automatische
Vervollständigen abschalten, Windows einen Maulkorb verpassen,
Cookies vernichten und vieles mehr. |top|
208. Updaten ohne Registrierung
Sie verwenden Windows 98, 2000 oder Me und möchten Ihr System
per Windows-Update auf aktuellem Stand halten. Sie wollen dabei
jedoch keine persönlichen Daten an Microsoft weitergeben.
Wählen Sie System, User Data, Windows Update Registration und
klicken Sie dort auf Set Registration Done. Dadurch wird der
Registry vorgegaukelt, dass die Windows-Version bereits registriert
sei. |top|
209. Universal Plug and Play abschalten
Sie haben einen Router angeschafft, der UnPnP (Universal Plug and
Play) unterstützt. Damit soll die Konfiguration, Bedienung und
Vernetzung elektrischer Geräte einfacher werden. Da es noch
keine Anwendung für UnPnP gibt und über UnPnP
schädlicher Code ausgeführt werden kann, möchten Sie
UnPnP abschalten.
Um UnPnP zu deaktivieren, wählen Sie System, Security,
Services, Universal Plug&Play Services. Entfernen Sie beide
Haken und übernehmen Sie Ihre Änderungen mit [F9] oder
einem Klick auf die Schaltfläche Apply Changes (F9). |top|
210. Automatisches Vervollständigen ab-
oder anschalten
Sie teilen sich mit mehreren anderen Personen einen Computer und
möchten nicht, dass die anderen Benutzer mitbekommen, was Sie
eingegeben haben oder welche Webseiten Sie besuchen. Windows merkt
sich aber in der Standardeinstellung Passwörter und besuchte
Webseiten.
Schalten Sie dieses Feature einfach ab. Unter Internet, Internet
Explorer, Address Bar, AutoComplete Options können Sie
festlegen, ob das Ergänzen von URLs, normalen
Formulareinträgen oder Passwörtern gewünscht ist
oder nicht. Drücken Sie nach der Änderung [F9]. |top|
211. Windows-Scripting deaktivieren
Bei einer Windows-Standardinstallation ist der Scripting Host
aktiv. Doch er gilt als eine der größten
Sicherheitslücken, da er für spezielle Viren wie Iloveyou
sehr anfällig ist.
Um den Scripting Host abzuschalten, wählen Sie Program
Options, Built in Windows Apps, Windows Scripting Host, Windows
Scripting Host Options. Entfernen Sie den Haken vor Enable Windows
Scripting Host. Bestätigen Sie die Änderungen mit Apply
Changes (F9). Reicht es Ihnen nicht, das Ausführen von
Skriptdateien per Doppelklick zu unterbinden, hilft Ihnen Tipp 212.
|top|
212. Skripts sicher öffnen
Viren tarnen sich als harmlose Dokumente, Screensaver oder
Archive. Häufig handelt es sich um Visual-Basic-Skripts. Sie
möchten von solchen Plagegeistern künftig verschont
bleiben.
Befehlen Sie Windows, die potenziell gefährlichen Dateien mit
dem Text-Editor Notepad zu öffnen. Navigieren Sie zum
Schlüssel System, Security, File System, Script Files. Setzen
Sie bei allen drei Datei-Typen einen Haken und übernehmen Sie
Ihre Änderungen mit [F9] oder einem Klick auf die
Schaltfläche Apply Changes (F9). |top|
213. Maulkorb für Windows
Windows sucht bei jedem Aufbau einer Internet-Verbindung nach
Updates. Auch Media Player und Internet Explorer stellen
eigenmächtig immer wieder Online-Verbindungen her. Sie
möchten aber die Kontrolle darüber haben, wann welches
Programm mit dem Internet Kontakt aufnimmt.
Klicken Sie auf Virtual Paranoia, Phone Home. Rufen Sie alle
Unterpunkte auf und deaktivieren Sie außer bei Windows Update
Enabled bei jedem Schlüssel die aktivierten Funktionen.
Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit [F9]. |top|
214. Browser Helper Objects checken
Bei einer Surf-Tour schließt sich plötzlich Ihr
Browser. Nach dem Neustart des Programms ist die Startseite
verändert und eine Toolbar installiert. Es gibt keinen Hinweis
auf eine Deinstallationsroutine.
Browser-Hijacker haben Hochkonjunktur: Mit Hilfe der Browser
Helper Objects (BHO) - das sind Erweiterungen des Internet
Explorers - werden die Einstellungen des Browsers verändert,
ohne dass Sie etwas davon merken. Prüfen Sie von Zeit zu Zeit
mit X-Setup Pro, ob sich unter den installierten BHOs ein
Kuckucksei versteckt. Sie können die einzelnen BHOs mit
X-Setup Pro an- und abschalten. Wählen Sie hierzu Virtual
Paranoia, Hijacker Places. Im Unterschlüssel Browse Helper
Objects sehen Sie alle installierten BHOs. Mit Show Info lassen Sie
sich anzeigen, wo sich das BHO befindet. Mit Enable/Disable
schalten Sie es an und aus. Führen Sie im Fall einer
Browser-Entführung zusätzlich einen System-Scan mit
Adaware aus, damit alle Dateien mit Schadensfunktion von Ihrem
System entfernt werden. Adaware können Sie sich hier für
den Privatgebrauch kostenlos herunterladen. |top|
215. Cookies vernichten
Der Internet Explorer führt über das Surf-Verhalten
jedes Anwenders Buch. Dadurch erhöht sich der Surf-Komfort.
Website-Betreiber können jedoch anhand von Cookies ein
Persönlichkeitsprofil erstellen. Es enthält Informationen
zu den Vorlieben, Kaufgewohnheiten und Interessen des Nutzers. Mit
Cookies ist es auch möglich, einen Nutzer eindeutig zu
identifizieren.
Mit X-Setup können Sie den Daten-Sammlern gehörig die
Suppe versalzen: Rufen Sie Internet, Internet Explorer, Clear,
Clear Cookies auf. Um Cookies einfach nur zu löschen, klicken
Sie auf Clear IE Cookies. Wer auf Nummer sicher gehen will, tilgt
sie unwiderruflich: Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche
Clear IE Cookie (Security Wipe). Weitere Surf-Spuren können
Sie unter den Schlüsseln Clear Cache, Clear Google Toolbar
History, Clear History und Clear Items verwischen.
Windows komfortabler machen
Wie Sie persönliche Daten auf eine andere Partition verlegen,
Datei-Infos anzeigen, den Windows Media Player auswechseln und
persönliche Daten einfach sichern. |top|
216. Persönliche Daten auf eine andere
Partition verlegen
Sie wollen bei einem System-Crash keine persönlichen Daten
verlieren und möchten sie deshalb auf einer separaten
Partition speichern. Sie haben dafür extra eine Partition mit
dem Namen "Home" angelegt. Windows sichert Ihre erstellten Dateien
aber auf der Systempartition.
Weisen Sie Windows an, Ihre eigenen Dateien an einem anderen Platz
zu sichern. Öffnen Sie dazu den Windows-Explorer und
verschieben Sie den Ordner Eigene Dateien (C:\Dokumente und
Einstellungen\Ihr Benutzername) auf die angelegte Datenpartition.
Wechseln Sie in X-Setup Pro zu System, File System, Folders, Data.
Geben Sie bei General Folder #1 und #2 den neuen Pfad an.
Bestätigen Sie die Änderungen mit Apply Changes (F9) oder
drücken Sie die Taste [F9]. |top|
217. Datei-Infos anzeigen
Sie arbeiten viel mit unterschiedlichen Dateien und lassen sich
daher oft die Datei-Informationen anzeigen. Jedes Mal mit einem
Klick der rechten Maustaste das Kontextmenü aufzurufen und
"Eigenschaften" auszuwählen, ist Ihnen jedoch auf Dauer zu
umständlich.
Lassen Sie sich die Datei-Infos von Windows einfach per Tool-Tipp
anzeigen. Navigieren Sie zum Eintrag Appearance, Files&Folders,
Files ToolTips, Any File Attributes in ToolTip. Setzen Sie einen
Haken bei Enable Attributes visible in ToolTip und drücken Sie
[F9]. |top|
218.Windows Media Player auswechseln
Jedes Mal, wenn Sie eine Musik-CD einlegen, wird automatisch der
Windows Media Player gestartet oder ein Musik-Player, der mit der
Sound-Karte geliefert wurde. Sie möchten aber lieber einen
anderen Player verwenden, zum Beispiel Winamp.
Unter System, AutoPlay, Audio CDs, Autostart Audio CD command
können Sie mit dem Durchsuchen-Dialog den Musik-Player Ihrer
Wahl angeben. Navigieren Sie in das Verzeichnis, in dem der Player
installiert ist, und wählen Sie das Programm aus. Bei Winamp
lautet der Dateiname winamp.exe. Alternativ können Sie den
Musik-CD-Autostart auch ganz ausschalten (siehe Tipp 20 weiter
unten). |top|
219. Persönliche Daten einfach sichern
Sie haben ein Image Ihre Systempartition angelegt und brauchen
beim Backup nun nur noch den Ordner "Eigene Dateien" zu sichern.
Ihre Favoriten und E-Mails werden dabei jedoch nicht mitgesichert.
Verschieben Sie die Favoriten und Ihre E-Mails nach Eigene
Dateien, um sie immer automatisch zu sichern. Wählen Sie
Internet, Internet Explorer, Files&Folders, Internet Explorer
Folders. Kopieren Sie den Pfad hinter Favorites. Öffnen Sie
ein Windows-Explorer-Fenster und fügen Sie den kopierten Pfad
in die Adressleiste. Entfernen Sie aus dem Pfad den Schriftzug
Favoriten und drücken Sie die Eingabe-Taste. Kopieren Sie den
Favoriten-Ordner mit [Strg C] und wechseln Sie in den Ordner Eigene
Dateien. Fügen Sie die Favoriten mit [Strg V] ein. Klicken Sie
doppelt auf den Favoriten-Ordner. Kopieren Sie den Pfad in der
Adressleiste des Windows-Explorers. Wechseln Sie zu X-Setup und
fügen Sie den Pfad hinter Favorites ein.
Klicken Sie nun in X-Setup auf die Schaltfläche "…"
hinter dem Favorites-Pfad und navigieren Sie zur neuen Position von
Favorites in Eigene Dateien. Verfahren Sie genauso bei Ihren
Outlook-Express-Daten. Wechseln Sie nach Internet, Outlook Express,
Data Storage. Verschieben Sie analog zu den Favoriten des Internet
Explorers das Adressbuch (Address Book) und die E-Mails
(Attachments/Messages) in den Ordner Eigene Dateien. |top|
Windows individuell einrichten
220. CD-Autostart abschalten
Jedes Mal, wenn Sie eine CD einlegen, erkundigt sich Windows, mit
welcher Anwendung Sie die CD öffnen wollen oder startet bei
Audio-CDs automatisch den Media Player. Das ist sehr nervig, wenn
Sie etwas anderes mit dem Medium vorhaben und daher immer erst das
sich öffnende Fenster von Hand wieder schließen
müssen.
Wählen Sie System, Autoplay, Audio CDs, Handler Assignment
for Audio CDs. Markieren Sie nacheinander alle Einträge, vor
denen [Active] steht, und klicken Sie auf Enable/Disable. Wechseln
Sie zum Schlüssel Data CD Options, AutoPlay Data CDs (XP).
Entfernen Sie den Haken vor Allow autostart for CD-ROMs (normal).
|top|
221. Browser-Startseite verändern
Nach dem Angriff durch einen Browser-Hijacker möchten Sie
Ihre ursprüngliche Startseite wieder einstellen. Doch der
Bereich "Startseite" bei den "Internetoptionen" ist ausgegraut und
damit inaktiv.
Wählen Sie Internet, Internet Explorer, URL Handling,
Internet Explorer Home Page Changes und klicken Sie auf Enable
changing home page. |top|
222. Kommandozeile an einem bestimmten Platz
öffnen
Sie arbeiten oft mit der MS-DOS-Eingabeaufforderung. Wenn Sie
über "Start", "Ausführen" die Kommandozeile aufrufen,
gelangen Sie jedoch stets in Ihr Benutzerverzeichnis und
müssen erst umständlich in das Zielverzeichnis wechseln.
Navigieren Sie zum Schlüssel Appearance, Files&Folders,
Drives, DOS prompt here Context Menu. Setzen Sie bei den beiden
Optionen einen Haken. Sie können jetzt in allen Verzeichnissen
und Laufwerken gezielt eine DOS-Box öffnen. |top|
223. Windows fährt nicht herunter
Sie haben vor kurzem neue Hardware eingebaut oder Software
installiert. Seitdem fährt Windows nicht mehr vollständig
herunter. Jedes Mal erscheint ein Fenster, in dem Windows einen
Prozess anzeigt, den es nicht von alleine beenden kann und Sie
müssen per Hand eingreifen. Ein bestimmter Parameter schafft
Abhilfe.
Die Vorgehensweise ist dabei je nach Windows-Version
unterschiedlich. Wählen Sie bei:
Windows 2000 und XP: Unter Startup/ Shutdown, Shutdown, Windows
NT/2K/XP, 10) Program Shutdown, AutoEnd Programs haken Sie Auto End
Hung Programs an und setzen bei Program Timeout den Wert On Exit
(sec) auf 5. Windows 98 und Me: Startup/Shutdown, Shutdown, Windows
9x/ME, 20) Shutdown Options, AutoEnd Programs und setzen Sie dort
den Haken bei Auto End Hung Programs. |top|
224. Schriftbild für LC-Display optimieren
Die Darstellung des Schriftbilds auf Ihrem LC-Monitor wirkt unter
Windows XP verschwommen.
Schalten Sie Clear Type an: Wählen Sie Appearance, Interface,
Font Smoothing/ Clear Type. Aktivieren Sie zunächst unter Font
Smoothing/ClearType Activated den Eintrag Enable ClearType (Windows
XP and above) und tragen Sie dann unter ClearType Gamma Correction
den Wert 1000 ein. Booten Sie neu, um den Effekt zu sehen:
Schriften erscheinen gestochen scharf. Achtung: Clear Type ist
nicht für Röhrenmonitore geeignet. |top|
225. Explorer individuell gestalten
Sie finden den Look der Windows-Fenster fade - alles ist grau in
grau gestaltet. Einzig die Icons bringen etwas Farbe in die
Darstellung.
Sie können in die Menüleiste der Windows-
Explorer-Fenster eigene Bilder einbauen. Die Funktion erreichen Sie
über Appearance, Explorer, Settings, Explorer toolbar picture.
Klicken Sie rechts oben auf die Schaltfläche mit den drei
Punkten und navigieren Sie in das Verzeichnis, in dem Sie Ihre
Bilder verstauen. Markieren Sie ein Bild und klicken Sie auf
Öffnen. Achtung: Sie können nur Bilder im BMP-Format
verwenden. Wandeln Sie daher das gewünschte Foto zuerst in das
entsprechende Format um. Klicken Sie dann auf Apply Changes (F9).
|top|
226. Explorer-Fenster an einem bestimmten Platz
öffnen
Sie möchten bei Bedarf Verzeichnisse und Laufwerke in einem
eigenen Windows-Explorer-Fenster öffnen.
Navigieren Sie zum Schlüssel Appearance, Files&Folders,
Drives, Explorer From Here Context Menu. Setzen Sie bei beiden
Optionen einen Haken. |top|
227. Schneller auf Laufwerke zugreifen
Sie haben mehrere Festplatten und entsprechend viele Partitionen
in Ihrem PC. Zwei der Partitionen benötigen Sie recht
häufig, da Sie die Laufwerke zum Datenaustausch verwenden. Der
Zugriff über das Symbol Arbeitsplatz ist aber sehr
umständlich.
Legen Sie die Laufwerke in das Kontextmenü. Dann erreichen
Sie sie mit zwei Klicks. Navigieren Sie dazu in X-Setup Pro zum
Schlüssel Appearance, Desktop, Icons, 'My Computer' Context
Menu, My Computer Drives #1. Tippen Sie rechts oben Go to Drive X
im Feld Name ein. Im Feld Command tippen Sie
C:\Windows\Explorer.exe X:\ ein, wobei X für das von Ihnen
gewünschte Laufwerk steht. Klicken Sie auf Apply Changes (F9)
oder drücken Sie die Taste [F9]. Nun können Sie das
Wunschlaufwerk mit einem Klick der rechten Maustaste öffnen.
Über das Kontextmenü können Sie bis zu sechs
Laufwerke ansteuern. Füllen Sie die jeweiligen Kommandos in
die Schlüssel My Computer Drives #1, #2 und #3 ein. |top|
228. Computernamen ändern
Sie bauen ein PC-Netz auf und möchten allen Computern neue
Namen geben.
Um Rechnernamen nachträglich zu ändern, gehen Sie zu
Appearance, Desktop, Icons, 'My Computer' Options, 'My Computer'
name. Tragen Sie bei Name die neue Bezeichnung ein und
bestätigen Sie Ihre Änderungen mit Apply Changes (F9).
|top|
229. Den Ordner Eigene Dateien auf dem Desktop
anzeigen
Sie möchten unter Windows XP häufig benötigte
Ordner und Dokumente auf dem Desktop ablegen, um per Doppelklick
direkt auf sie zugreifen zu können.
Navigieren Sie in X-Setup zu Appearance, Desktop, Icons, Visible
Icons, Visible Desktop Icons (New Start Menu). Setzen Sie bei den
Ordnern, die auf dem Desktop erscheinen sollen, einen Haken und
bestätigen Sie Ihre Änderungen mit Apply Changes (F9).
|top|
230. Desktop-Bereinigung abschalten
Seit Windows XP vertritt Microsoft die Maxime des möglichst
leeren Desktops. Aus diesem Grund meldet sich Windows von Zeit zu
Zeit und weist Sie darauf hin, dass sich unnötige Objekte auf
dem Desktop befinden, und erkundigt sich, ob Sie sie entfernen
wollen.
Die nervige Meldung lässt sich mit einem Klick abstellen.
Öffnen Sie in XSetup den Schlüssel Appearance, Desktop,
Options, Desktop Clean-Up Wizard. Entfernen Sie den Haken bei Allow
Clean-Up Wizard to be run. Übernehmen Sie die Änderungen
mit Apply Changes (F9). |top|
231. Die Anzeige der zuletzt genutzten Dokumente
löschen
Sie teilen Ihren PC mit anderen Nutzern, wollen aber nicht, dass
jeder einfach mitbekommt, welche Dateien und Dokumente Sie
geschrieben, gesucht oder betrachtet haben.
X-Setup bietet eine einfache Methode diese Infos zu löschen.
Gehen Sie zu Appearance, Start Menu, Common, Clear Items #1.
Über die erscheinenden Schaltflächen können Sie die
Infos zu kürzlich gesuchten Dateien, Computern,
ausgeführten Programmen oder geöffneten Dokumenten
beseitigen. Wer alle Daten auf einmal löschen will, klickt auf
Clear all of the above. Speichern Sie die Aktion mit Apply Changes
(F9). |top|
232. Versteckte Dateien finden
Bei der Dateisuche werden versteckte Systemdateien von Windows
standardmäßig ausgeklammert. Das hat den Vorteil, dass
nicht versehentlich Systemdateien beschädigt oder
gelöscht werden. Wer aber viel mit Systemdateien arbeitet, hat
sich schon oft darüber geärgert, immer erst mühsam
die Suchfunktion entsprechend konfigurieren zu müssen. Sie
wollen die Suche dauerhaft auf diese Dateien ausdehnen.
Windows lässt sich mit X-Setup so manipulieren, dass das
Betriebssystem standardmäßig auch nach versteckten
Dateien sucht. Navigieren Sie in X-Setup über Appearance,
Start Menu, Windows XP, New Start Menu zum Unterpunkt Find Files
Dialog Options und setzen Sie einen Haken bei Activate "Search
hidden files" option. Windows aktiviert nach der Bestätigung
mit Apply Changes (F9) die Suchoption Versteckte Elemente
durchsuchen. |top|
233. Internet-Links oder Programme ins
Startmenü aufnehmen
Sie nutzen mehrmals am Tag das Web, um Ihre Homepage zu warten,
E-Mails per Webinterface abzufragen oder den Router zu checken. Der
übliche Weg über den Browser ist aber nicht besonders
komfortabel.
Verändern Sie das Windows- Startmenü und erweitern Sie
es mit den wichtigsten Bookmarks. Die Funktion finden Sie in
X-Setup unter Appearance, Start Menu, Windows XP, New Start Menu,
Extra Start Menu Entry. Geben Sie dem Menüeintrag unter Name
eine Bezeichnung, beispielsweise Google-Suche. Unter Command tippen
Sie die Internet-Adresse ein. Bestätigen Sie die
Änderungen mit Apply Changes (F9). Übrigens: Sie
können so auch eigene Programme in das Startmenü
integrieren. Anders als bei einer Webseite, bei der Sie nur die
Adresse eintippen müssen, öffnen Sie mit der
Durchsuchen-Schaltfläche "…"den Datei-Manager,
navigieren an den Installations-Ort der gewünschten Anwendung,
markieren die EXE-Datei und klicken auf Öffnen. Verfahren Sie
im Anschluss genauso wie bei der Internet- Adresse. Geben Sie bei
Command zusätzlich hinter dem Dateinamen alle
Programm-Parameter an, die notwendig sind. |top|
234. Treiber-Leichen entfernen
Über einen längeren Zeitraum hinweg haben Sie
unterschiedliche Hardware an Ihrem PC verwendet. Nun haben Sie das
Gefühl, dass Windows nicht mehr so richtig spurt. Es treten
auch immer häufiger Treiberkonflikte auf, die darin
resultieren, dass beispielsweise die optischen Laufwerke ab und zu
nicht mehr verfügbar sind und erst nach einem Neustart wieder
richtig funktionieren.
Bei jeder neuen Hardware-Installation oder beim Aufrüsten
bleiben alte Treiberreste in der Konfiguration zurück. Sie
können Probleme verursachen und die Geschwindigkeit
verringern. Machen Sie die Treiber-Leichen sichtbar, um sie dann zu
entfernen. Navigieren Sie zu Hardware, System Settings, Windows
Phantom Devices. Setzen Sie einen Haken vor Show phantom devices
und klicken Sie auf Apply Changes (F9). Nach einem Computer-
Neustart sehen Sie im Gerätemanager als halb transparente
Icons alle einmal installierten, aber nicht mehr genutzten
Geräte, deren Treiber noch installiert sind. Sie können
sie gefahrlos deinstallieren. |top|
235. Auto-Login aktivieren
Sie arbeiten ganz alleine am PC und finden es nervig, dass Sie
sich bei jedem Start immer erst einloggen müssen.
Mit X-Setup können Sie den Anmeldevorgang abstellen. Hangeln
Sie sich über Network, Auto Login,Windows NT/2K/XP zum Punkt
General. Setzen Sie einen Haken bei Enable auto login. Drücken
Sie zum Speichern der Einstellungen die Taste [F9]. Wechseln Sie
auf Settings und tippen Sie Benutzername und Passwort ein. Sichern
Sie die Einstellungen mit einem Klick auf Apply Changes (F9) oder
mit der Taste [F9]. |top|
236. Die Registry: einfach erklärt
In der Registrierungsdatenbank von Windows, der Registry, sind
alle Einstellungen von Windows gespeichert. Dazu gehören zum
Beispiel benutzerspezifische Einstellungen wie das Hintergrundbild
oder die Animation der Menüs, computerspezifische
Einstellungen wie Treiber oder lokale Sicherheitseinstellungen.
Diese Informationen sind auf mehrere unterschiedliche Dateien
verteilt.
In Art und Funktionsweise ist die Registry von Windows
vergleichbar mit einem Auto: Während der Fahrer seinem Ziel
entgegenstrebt, arbeiten im Hintergrund verschiedene Mechanismen
wie Einspritzpumpe, Bremsen oder Blinker. Sie sorgen dafür,
dass der Fahrer vorwärts kommt und sich unversehrt durch den
Verkehr bewegt. Details über deren Funktionsweise
benötigt er für sein Vorhaben - von A nach B zu kommen -
nicht. Außer er möchte sein Auto tunen: Wer sich
auskennt, kann mit einem neuen Steuerchip mehr PS aus dem Motor
kitzeln. Und bei einer Panne ist es vorteilhaft zu wissen, wo sich
das Reserverad oder das Warndreieck befindet.
Betriebssystemspezifische Unterschiede
Je nach Betriebssystem heißen die Registry-Dateien
unterschiedlich. In Windows 95 und 98 heißen sie SYSTEM.DAT
und USER.DAT und liegen im Windows-Ordner. Bei Windows Me kommt
noch die Datei CLASSES.DAT hinzu. Die auf NT basierenden Systeme
wie etwa Windows 2000 und XP speichern die Registry-Informationen
im Ordner \Windows\System32\Config. Die Registry besteht bei diesen
Windows-Versionen, in Abhängigkeit von der Konfiguration des
Systems, aus insgesamt sieben Einzel-Dateien: Default, Sam,
Security, Software, System, NTUSER.DAT und UsrClass.dat, wobei die
Datei NTUSER.DAT für die benutzerspezifischen Einstellungen
zuständig ist. Sie liegt im Ordner C:\Dokumente und
Einstellungen\[Benutzername]. |top|
237. Nur für Profis: der Registry-Editor
Zum manuellen Bearbeiten der Registry bringt Windows einen Editor
mit: Der Registrierungs-Editor fügt die in den verschiedenen
Dateien gespeicherten Daten der Registry in einer
Überblicksdarstellung zusammen und erlaubt das Bearbeiten der
einzelnen Einträge und Werte. Sie rufen den
Registrierungs-Editor auf, indem Sie im Startmenü von Windows
die Option Ausführen… wählen, dann in das Feld
Öffnen den Befehl regedit eintippen und auf OK klicken. Ein an
den Windows-Explorer erinnerndes Fenster erscheint
Beim Öffnen mit dem Editor (regedit) zeigen sich fünf
Hauptschlüssel (Keys):
HKEY_CLASSES_ROOT: enthält alle Namen und Eigenschaften aller
registrierten Dateitypen
HKEY_CURRENT_USER: enthält das Benutzerprofil des
gegenwärtigen Anwenders
HKEY_LOCAL_MACHINE: hier sind alle Informationen über den
lokalen Computer gespeichert
HKEY_USERS: enthält das Standard-Benutzerprofil sowie die
individuellen Einstellungen eines jeden Anwenders
HKEY_CURRENT_CONFIG: hier wird die Konfiguration des aktuellen
Hardware-Profils verwaltet
Neben den Hauptschlüsseln, den so genannten Hive Keys, gibt es
eine Reihe von Unterschlüsseln mit einer Vielzahl von
Einträgen, die verschiedene Werte annehmen können. Diese
Werte werden als Zeichenfolge oder in binärer Form als
Binär- beziehungsweise DWORD-Wert gespeichert. Aufgeklappt
sieht die Registry wie ein weit verzweigter Baum aus. Hier die Keys
per Hand einzutragen ist allerdings mühsam und sehr riskant.
Denn anders als bei X-Setup erhält der Anwender bei Regedit
keine Warnungen oder Erklärungen.
Unerfahrene Nutzer laufen also Gefahr, die Registry versehentlich
so zu verändern, dass Windows nicht mehr startet. Gehen Sie
also kein unnötiges Risiko ein, indem Sie Regedit benutzen,
wenn Sie das Gleiche bequemer und sicherer mit X-Setup erledigen
können. Schließlich lassen sich mit der aktuellen
Version von X-Setup Pro rund 1700 Registry-Einträge
verändern. Darin enthalten sind alle wichtigen Parameter, die
alle Windows-Versionen ab Windows 95 schneller, sicherer und
stabiler machen. |top|
Quelle: GMX.de
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